Rainer von Sachsen-Coburg und Gotha

Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha From Wikipedia, the free encyclopedia

Rainer Maria Joseph Florian Ignatius Michael Gabriel Raphael Gonzaga von Sachsen-Coburg-Gotha-Koháry (* 4. Mai 1900 in Pola; † 25. März 1945 in Gyömrő[1]) war ein Prinz aus der katholischen Linie Sachsen-Coburg-Koháry.

Rainer von Sachsen-Coburg und Gotha (1919)

Leben

Prinz Rainer war ein Sohn von Prinz August Leopold von Sachsen-Coburg und dessen Frau Erzherzogin Karoline von Österreich-Toskana (1869–1945), Tochter des Erzherzogs Karl Salvator und Prinzessin Maria Immaculata von Neapel-Sizilien. Der Tod seines älteren Bruders August und seines Vaters machte ihn als vierten in der römisch-katholischen Linie der Fürsten von Sachsen-Coburg-Gotha zum Erben des Hauses von Koháry und Haupt dieser sachsen-coburgischen Linie im Königreich Ungarn.

Er trat zum 20. September 1930 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 300.354), schied allerdings spätestens zum Januar 1937 wieder aus.[2][3]

Er fiel vermutlich nach dem 25. März 1945 in Gyömrő bei Budapest (für tot erklärt durch Beschluss des Amtsgerichts München vom 19. Mai 1961, mit Wirkung vom 31. Dezember 1945).[4]

Ehe und Nachkommen

Er heiratete am 15. Dezember 1930 in München Johanna Karolyi de Karoly-Patty, mit der er einen Sohn Johannes Heinrich (1931–2010) bekam. Nach der Scheidung 1935 heiratete er am 13. Februar 1940 in Budapest Edith de Kózol. Diese Ehe blieb kinderlos.

Literatur

Einzelnachweise

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