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Rallye Dakar 1980

bedeutendste Langstrecken- und Wüstenrallye der Welt From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Rallye Dakar 1980 (2e Oasis de Paris à Dakar)[1] war die zweite Ausgabe der Rallye Dakar. Sie begann am 1. Januar 1980 in Paris und endete am 23. Januar 1980 in Dakar.

Route der Rallye 1980

Die Strecke führte über rund 10.000 Kilometer durch Frankreich, Algerien, Mali, Mauretanien, Niger, Obervolta und Senegal.[2]

Teilnehmer

VW Iltis von Freddy Kottulinsky

Von den 216 gestarteten Fahrzeugen (116 Autos, 90 Motorräder und 10 Lkw) erreichten 88 das Ziel in Dakar, davon jedoch nur die ersten 30 Autos und die ersten 25 Motorräder innerhalb der Wertungszeit.[2][3]

Erstmals dabei waren der mehrfache Le-Mans-Sieger Henri Pescarolo[4] sowie der für seine Rolle als Kommissar Moulin bekannte Schauspieler Yves Rénier[5]. Auf Motorrädern gingen des Weiteren der Ruderer Gérard d’Aboville und seine vier Brüder an den Start.[2][6]

Nachdem es im Vorjahr bei der ersten Ausgabe der Rallye offiziell nur eine Gesamtwertung gab, wurden nun erstmals separate Wertungen für die Kategorien Motorräder, Autos und Trucks geführt.

Bei den Motorrädern wie auch im Gesamtklassement siegte erneut Cyril Neveu auf einer Yamaha XT 500[7], bei den Autos hieß der Sieger Freddy Kottulinsky, der auf einem VW Iltis als insgesamt dritter Teilnehmer das Ziel erreichte.[8] Auch der zweite (Patrick Zaniroli[9]) und vierte (Jean Ragnotti[10]) Platz werden hier von Iltissen belegt. Roland Gumpert, der spätere Rennleiter bei Audi Sport, der an der Weiterentwicklung des VW Iltis maßgeblich beteiligt war, erreichte mit dem Iltis-Servicefahrzeug den neunten Platz bei den Autos.[11][12]

Die Lkw-Wertung gewann Miloud Ataouat auf Sonacome.[13] Zwei weitere Fahrzeuge dieser algerischen Marke (heute SNVI, hervorgegangen aus einer ehemaligen Fabrik von Berliet) vom Typ M210 6x6, ausgerüstet mit V8-Motoren von Deutz,[14] belegten auch den dritten und vierten Platz in ihrer Kategorie, jedoch blieb dies die einzige Teilnahme von Sonacome bei der Rallye Dakar.

Schnellste Frau wurde Christine Beckers, die auf einem Range Rover V8 den siebten Platz in der Auto-Wertung belegte.[15]

Zwischenfälle

Nach der vierten Etappe wurde Hubert Auriol, der bereits drei Spezialprüfungen gewonnen und die Führung bei den Motorrädern übernommen hatte, disqualifiziert, da er nach einem Getriebeschaden sein Motorrad von einem einheimischen Lkw transportieren ließ.[2][16]

Ergebnisse

Weitere Informationen Rang, Autos ...
Rang[3] Autos Motorräder Trucks
FahrerMarkeFahrerMarkeFahrerMarke
1Schweden F. Kottulinsky
Deutschland G. Löffelmann
VolkswagenFrankreich C. NeveuYamahaAlgerien M. Ataouat
Algerien H. Boukrif
Algerien M. Kaloua
Sonacome
2Frankreich P. Zaniroli
Frankreich P. Colesse
VolkswagenFrankreich M. MerelYamahaFrankreich B. Heu
Frankreich D. Delobel
Frankreich G. Versino
MAN
3Frankreich C. Marreau
Frankreich B. Marreau
RenaultFrankreich J. PineauYamahaAlgerien Bouzid
Algerien Daid
Algerien Mekhelef
Sonacome
4Frankreich J. Ragnotti
Frankreich G. Vaills
VolkswagenFrankreich J. LloretYamahaAlgerien M. Affane
Algerien Zergoun
Algerien L. Haddou
Sonacome
5Frankreich C. Neveu
Frankreich R. Bourgoin
Range RoverFrankreichFrankreich FenouilBMWFrankreich J. Marie
Frankreich C. Boulay
Renault
6Belgien C. Bourgoignie
Belgien J. Tasiaux
Belgien M. Gierst
Range RoverFrankreich P. VassardKTMFrankreich J. Frumholtz
Frankreich F. Doz
Renault
7Belgien C. Beckers
Belgien T. Gérin
Belgien M. Stinglhamber
Range RoverBelgien A. PadouHondaFrankreich R. Metge
Frankreich T. de Saulieu
Frankreich G. Landais
Leyland
8Frankreich J. Deleforterie
Frankreich P. Deleforterie
FrankreichFrankreich Prat
ToyotaFrankreich L. LoueYamaha––
9Deutschland R. Gumpert
Deutschland A. Eder
VolkswagenFrankreich G. AlbaretYamaha––
10Frankreich C. Guermonprez
Frankreich J. Ravez
Range RoverFrankreich M. JoineauSuzuki––
11Frankreich Y. SunhillBuggy SunhillFrankreich M. YvoraYamaha––
12Frankreich J. Kurrer
Frankreich J. Chanteux
CournilFrankreich G. BurgatYamaha––
13Frankreich H. Cotel
Frankreich C. Corbetta
Buggy CotelFrankreich G. VerhaegheHonda––
14Frankreich P. Coquant
Frankreich B. Atanne
FrankreichFrankreich Cardinal
ToyotaFrankreich D. RenéHonda––
15Frankreich P. Leroux
Frankreich L. Maserati
ToyotaFrankreich P. BeaufrontYamaha––
16Frankreich G. Moy
Frankreich M. Indlet
Frankreich R. Noury
ToyotaFrankreich J. TonnellineSuzuki––
17Frankreich Y. Rénier
Frankreich Y. Genies
Frankreich P. Le Guen
ToyotaFrankreich P. DuisitYamaha––
18Frankreich L. Andrieu
Frankreich C. Bouillon
ToyotaFrankreich M. CheylanDucati––
19Frankreich A. Trossat
Frankreich J. Touron
LadaFrankreich G. LebrunHonda––
20Frankreich C. Neveu
Frankreich J. Aubourg
Range RoverFrankreich C. MartinHonda––
21Frankreich J. Bordais
Frankreich M. Quie
Range RoverFrankreich J. AuriolYamaha––
22Frankreich H. Lizard
FrankreichFrankreich Soriano
ToyotaFrankreich P. DecombeixHonda––
23Frankreich F. Harrewyn
Frankreich L. Liger
Mercedes-BenzFrankreich N. MaitrotHonda––
24Frankreich P. Thenoux
Frankreich O. Gouilloud
CournilFrankreich G. DesheullesKTM––
25Frankreich C. Tamalet
Frankreich F. Tamalet
PinzgauerFrankreich M. RazetSuzuki––
26Frankreich L. Bonaldi
Frankreich B. Pailloux
LadaFrankreich J. PluYamaha––
27Frankreich J. Clatot
Frankreich J. Kaiser
Osterreich D. Beinhauer
PinzgauerFrankreich N. d’AbovilleKawasaki––
28Frankreich C. Duboscq
Frankreich J. Duboscq
LadaFrankreich M. SimonotVespa––
29Frankreich M. Hugueny
Frankreich J. Prost
ToyotaFrankreich P. RoaYamaha––
30Frankreich R. Claudin
Frankreich M. Claudin
Range RoverFrankreich B. TcherniavskyVespa––
31Frankreich A. Granja
Frankreich J. Lourseau
Frankreich J. Lefèvre
Range RoverFrankreich G. d’AbovilleKawasaki––
32Frankreich M. Delannoy
Frankreich G. Badiou
Toyota––––
33Frankreich J. Neyrial
Frankreich P. Fournol
Peugeot––––
34Frankreich J. Simon
Frankreich E. Boulanger
Range Rover––––
35Frankreich A. Bard
Frankreich P. Daniel
Toyota––––
36Frankreich P. Mongin
Frankreich J. Souvant
Frankreich C. Simonpietri
Toyota––––
37Frankreich C. Rodier
Frankreich B. Mairesse
Toyota––––
38Frankreich J. Bordier
Frankreich D. Lemoyne
Land Rover––––
39Frankreich A. Berla
FrankreichFrankreich Arbin
FrankreichFrankreich Henrio
Toyota––––
40Frankreich R. Barbe
FrankreichFrankreich Duriaux
FrankreichFrankreich Mesplomb
Toyota––––
41Frankreich P. Remusat
Frankreich Pruvot
Toyota––––
42Frankreich G. Barral
FrankreichFrankreich Besnard
Toyota––––
43Frankreich M. Hugueny
Frankreich C. Santos
Toyota––––
44FrankreichFrankreich Guichard
FrankreichFrankreich Flamain
FrankreichFrankreich Soler
Toyota––––
45Frankreich R. Trautmann
Frankreich R. Valleci
Land Rover––––
46Frankreich J. Hanrioud
Italien M. Bertini
Land Rover––––
47Belgien P. Heinis
Belgien E. Heinis
Toyota––––
48Frankreich F. Brébant
Frankreich D. Nayrole
Land Rover––––
49Frankreich G. Guillot
Frankreich P. Pradeau
Cournil––––
50Frankreich J. Piot
Italien B. Spragia
Land Rover––––
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Commons: Rallye Dakar 1980 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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