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Militärflugplatz Ramat David

Flughafen in Israel From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Militärflugplatz Ramat David (Betonung jeweils auf der zweiten Silbe, hebräisch בָּסִיס רָמַת דָּוִד Basīs Ramat David, deutsch ‚Basis Anhöhe Davids‘, ICAO-Code: LLRD) ist der nördlichste Stützpunkt der Israelischen Luftwaffe (IAF). Er befindet sich in der Jesreʿel-Ebene im Nordbezirk Israels, nahe des Kibbuz Ramat David, etwa 20 Kilometer südöstlich von Haifa. Auf ihm sind (noch) Kampfjets und Drohnen stationiert, und er besitzt drei Start- und Landebahnen von jeweils etwa 2,5 Kilometer Länge und einen Heliport. Im Februar 2026 beschloss die israelische Regierung, Ramat David in einen internationalen Flughafen für die Stadt Haifa und den Norden Israels umzuwandeln (siehe hier).

Schnelle Fakten Militärflugplatz Ramat David Air Wing 1 „Ezer Weizmann“, Kenndaten ...
Militärflugplatz Ramat David
Air Wing 1 „Ezer Weizmann“
Karte des Flugplatzes ↑ und seine Lage in Israel ↓
Ramat David Airbase (Israel Nord)
Ramat David Airbase (Israel Nord)
Ramat David Airbase
Lokalisierung von Israel Nord in Israel
Kenndaten
ICAO-Code LLRD
Koordinaten 32° 40′ 0″ N, 35° 11′ 0″ O
Höhe über MSL 56 m  (184 ft)
Basisdaten
Eröffnung 1942 RAF / 1948 IAF
Betreiber Israelische Luftstreitkräfte
Start- und Landebahnen
09/27 2606 m Asphalt
11/29 2431 m Asphalt
15/33 2406 m Asphalt
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i7 i11 i13

Vier junge israelische Kampfpiloten vor ihren Gloster Meteor F.8 Jets der 117. Staffel „First Jet“ auf der Ramat David Airbase um 1954
Wartungsarbeiten an einer Gloster Meteor F.8 der 117. Staffel „First Jet“ auf Ramat David um 1954

Geschichte

Kibbuz und Militärcamp

Vor der Errichtung des Flugplatzes während des Zweiten Weltkrieges gab es hier bereits ein Militärcamp der Briten. Der Name des 1926 gegründeten Kibbuz Ramat David „Anhöhe Davids“ geht auf den britischen Premierminister David Lloyd George zurück, der zur Zeit der Balfour-Deklaration (1917) im Amt war.[1] In dieser wurde dem in aller Welt verstreuten jüdischen Volk eine „nationale Heimstätte“ in Palästina versprochen.

RAF Ramat David

In seiner Autobiographie „Going Solo (Im Alleingang)“ berichtet der britische WKII-Jagdflieger und Schriftsteller Roald Dahl, dass er im Juni 1941 mit seiner Hawker Hurricane Mk.I auf einem trockenen Erdstreifen innerhalb eines großen Maisfeldes nahe des Kibbuz Ramat David gelandet sei.[2][3] Dieses geheime Flugfeld hinter dem Berg Karmel war zuvor von den Briten und Bewohnern des Kibbuz als alternative Landebahn für den Fall angelegt worden, wenn das Haifa Aerodrome (RAF Haifa) – 20 Kilometer nordwestlich davon – von den Deutschen oder Italienern angegriffen und beschädigt werden sollte.

Im Jahr 1942 wurde das provisorische Flugfeld dann von der Royal Air Force (RAF) in den regulären Militärflugplatz RAF Ramat David umgewandelt – unter dem britischen Mandat über Palästina. Auf ihm waren ab diesem Zeitpunkt abwechselnd mehrere britische Flugzeug-Staffeln mit Kampfflugzeugen, Bombern und Transportflugzeugen stationiert. Im entsprechenden englischen Wikipedia-Artikel sind diese Staffeln aufgelistet.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden hier u. a. jüdische Fallschirmjäger ausgebildet, um in Sondereinsatz-Kommandos der RAF zu dienen und hinter feindlichen Linien auf deutschem oder deutsch besetztem Gebiet abzuspringen. Sie sollten dabei helfen, abgestürzte alliierte Flieger sicher zurückzubringen und Juden sich vor den Nazis zu verstecken. Mehrere von ihnen kamen dabei ums Leben (siehe Gedenkstein in der unteren Galerie).

Nach der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948 und der Ausweitung des Palästinakrieges am nächsten Tag wurde der Stützpunkt für eine gewisse Zeit von der RAF weiter unterhalten, um den Abzug der britischen Streitkräfte aus Palästina zu decken. Wenige Tage danach – am 22. Mai – griff die Royal Egyptian Air Force den Flugplatz an, da sie fälschlicherweise glaubte, er befände sich bereits unter israelischer Verwaltung. Bei einer Serie von drei Angriffen wurden mehrere Flugzeuge zerstört oder beschädigt, ein Hangar zerstört und vier britische Flieger getötet. Im Verlauf der Kampfhandlungen wurden fünf ägyptische Kampfflugzeuge (alles englische Fabrikate) abgeschossen. Die Briten waren außer sich über ihren Verbündeten.[4] Kurze Zeit später wurde der Stützpunkt dann wirklich von den Israelischen Streitkräften (IDF) übernommen.

Ramat David IAF Base

Im Laufe der Zeit wurde der Flugplatz zum Hauptstützpunkt von IAF-Operationen nördlich von Israel in Syrien und im Libanon ausgebaut. Die 69. Staffel „Hammers“ mit drei ausrangierten und 1948 von den USA nach Israel geschmuggelten B-17 Flying Fortress Bombern[5] wurde zu Beginn hier aufgestellt, ebenso die 103. Staffel „Elephants“ mit Transportflugzeugen, anfangs drei Douglas DC-3 Dakota und einer Douglas DC-5. Diese beiden Staffeln wurden aber in den folgenden Jahren auf andere israelische Basen verlegt.

Der ehemalige Kampfpilot und spätere israelische Staatspräsident Ezer Weizmann (1924–2005) war in den 1950er Jahren hier erst Staffel- und dann Stützpunkt-Kommandant, bevor er schließlich das Kommando der IAF übernahm. 2011 wurde die Basis bzw. die Air Wing 1 dort nach ihm benannt (siehe Fotos in unterer Galerie).

Eine kurze geschichtliche Zusammenfassung der aktuell und zuletzt auf Ramat David stationierten Flugzeugstaffeln:

101. Staffel „First Fighter“ – aktuell stationiert

Die 101. Staffel „First Fighter“ ist Israels erste Kampfflugzeugstaffel, die am 20. Mai 1948 – sechs Tage nach der Unabhängigkeits­erklärung – gegründet wurde. Ursprünglich flog sie die Avia S-199, später die Supermarine Spitfire, North American P-51 Mustang, Dassault Mystère IV A, Dassault Mirage IIICJ, IAI Nescher, IAI Kfir und zuletzt bis heute die F-16C Barak. 2021 verlegte sie ihren Standort vom Militärflugplatz Chazor nach Ramat David.

105. Staffel „Scorpion“ – aktuell stationiert

Die 105. Staffel „Scorpion“ wurde im Dezember 1950 als Spitfire-Staffel auf Ramat David gegründet. Anschließend betrieb sie auch die North American P-51 Mustang. 1957/58 zog sie zum Militärflugplatz Chazor um und operierte dort als einzige IAF-Staffel mit der Dassault Super Mystère, dann mit der von IAI verbesserten Saar-Version, mit der McDonnell F-4E Phantom II Kurnas und zuletzt mit der F-16C/D Barak. Der Name „Scorpion“ bezieht sich darauf, dass die Staffel Bodenangriffe durchführt. 2021 wurde sie mit ihren zweisitzigen F-16D wieder nach Ramat David verlegt, wo sie bis heute stationiert ist.[6]

109. Staffel „The Valley“ – aktuell stationiert

Die 109. Staffel „The Valley“ wurde 1951 noch unter anderem Namen auf dem Militärflugplatz Tel Nof gegründet und 1956 nach Ramat David verlegt, wo sie bis heute besteht. Sie erhielt hier ihren Namen „The Valley“ nach der Jesreʿel-Ebene, in der sich die Basis befindet. Auf Ramat David flog sie die Dassault Mystère IV A, A-4H/N Skyhawk Ayit, IAI Kfir C.7 und schließlich von 1991 bis zum heutigen Tag die zweisitzige F-16D Barak.[7]

110. Staffel „Knights Of The North“ – 2017 aufgelöst

Die 110. Staffel „Knights Of The North“ wurde 1953 auf dem Militärflugplatz Chazor ins Leben gerufen und zog 1957 nach Ramat David um. Sie flog auf Chazor die De Havilland Mosquito und auf Ramat David dann folgende Typen: SO-4050 Vautour IIA/B, Gloster Meteor F.8, Douglas A-4H/N Skyhawk Ayit, F-16A/B Netz, F-16C/D Barak und nahm 1981 zusammen mit der 117. Staffel „First Jet“ an der Zerstörung des irakischen Atomreaktors Osirak bei Bagdad teil. 2017 wurde sie schließlich stillgelegt.[8]

117. Staffel „First Jet“ – 2020 stillgelegt und umgezogen

Die 117. Staffel „First Jet“ wurde am 17. Juni 1953 als erste Kampfjet-Staffel der IAF mit britischen Gloster Meteor F.8 auf Ramat David eröffnet (siehe Fotos oben unter der Infobox). 1962 wurden diese durch französische Dassault Mirage IIICJ Shahak ersetzt, die dann am Sechstagekrieg, dem Abnutzungskrieg und am Jom-Kippur-Krieg teilnahmen. 1980 erhielt die 117. zusammen mit der 110. Staffel „Knights Of The North“ die ersten F-16A/B Netz Kampfjets aus den USA. Im Juni 1981 nahmen vier Jets der 117. Staffel an Operation Opera teil, der Zerstörung des irakischen Atomreaktors Osirak bei Bagdad. Ab 1986/87 wurden diese dann durch die ersten F-16C/D Barak der IAF ersetzt, die bis zur vorübergehenden Schließung der Staffel im Jahr 2020 blieben.[9] Am 1. Juli 2021 wurde die 117. Staffel auf dem Militärflugplatz Nevatim mit F-35I-Jets wiedereröffnet.

Galerie ehemals stationierter Flugzeuge

Die meisten älteren Flugzeugtypen, die in früheren Zeiten auf der Ramat David Airbase stationiert waren, befinden sich heute im IAF-Museum direkt neben dem Militärflugplatz Chazerim:

Unterirdische Hangars

Die Kampfjets auf Ramat David sind in großflächigen unterirdischen Hangarsystemen und Schutzräumen untergebracht, in denen sie nach jeder Landung wieder verschwinden und die mehrere Ein- und Ausgänge besitzen. Dies dient dem Schutz vor Raketen und entzieht sie gleichzeitig den Blicken und der genauen Lokalisierung. Syrien und der Libanon sind nur 50 bis 60 Kilometer entfernt, von wo aus immer wieder Raketen auf Nordisrael abgeschossen werden. Im Jom-Kippur-Krieg 1973 war dieser Flugplatz der einzige, auf dem Raketen einschlugen und nicht nur Einrichtungen zerstörten, sondern auch Opfer forderten.[10]

Seit Beginn der direkten Auseinandersetzungen zwischen Israel und Iran im April 2024 (siehe: Iranischer Angriff auf Israel im April 2024), muss Ramat David damit rechnen, auch von dieser Seite aus mit Raketen beschossen zu werden, was tatsächlich geschehen ist.[11][12]

Gegenwart

F-16-Kampfjets

Anfang Oktober 2020 wurde im Rahmen eines Effizienzprogramms der IAF die traditionsreiche 117. Staffel „First Jet“ mit F-16-Kampfjets auf Ramat David aufgelöst und die meisten Jets und Piloten anderen Einheiten zugeteilt. Sie war seit 1953 bei allen Kriegen des Landes dabei und unter anderem an der Zerstörung des irakischen Atomreaktors 1981 beteiligt gewesen.[13] Im Juli 2021 wurde die Staffel auf dem Militärflugplatz Nevatim mit neuen F-35I-Jets wiedereröffnet.[14]

Ab März 2021 wurden die beiden F-16-Staffeln 101 „First Fighter“ und 105 „Scorpion“ vom Militärflugplatz Chazor schrittweise hierher verlegt, damit alle verbleibenden F-16C/D-Jets Barak unter einem Dach zusammengefasst sind.[15] Sie schlossen sich der ebenfalls aus F-16D-Maschinen bestehenden 109. Staffel „The Valley“ auf Ramat David an. Auf dem Militärflugplatz Ramon sind außerdem drei Staffeln mit der an israelische Bedürfnisse angepassten F-16I Sufa stationiert sowie eine weitere Staffel auf dem Militärflugplatz Chazerim.

Im Dezember 2024 wurde auf Ramat David die erste ultra-orthodoxe Technikereinheit der IAF ins Leben gerufen, nachdem zuvor 26 sogenannte Haredim ihre Ausbildung abgeschlossen hatten. Sie werden für die 105. Staffel „Scorpion“ mit F-16D-Kampfjets zuständig sein und deren Waffensysteme warten. Ziel dieser Ausbildung sei es, ultra-orthodoxe Juden besser in die Armee zu integrieren. Die Herausforderung bestehe darin, den Soldaten innerhalb der Armee einen religiösen Lebensstil zu ermöglichen. Das beinhalte eine separate Unterbringung, streng-koschere Küche und die Errichtung einer Synagoge auf dem Stützpunkt. Die Luftwaffe nannte die nun abgeschlossene Ausbildung ein „bahnbrechendes Pilotprojekt“.[16]

Hubschrauber

Von 1996 bis 2025 dienten Eurocopter AS 565 Panther Atalef der 193. Staffel „Defenders Of The West“ auf Ramat David als Seeaufklärungs-, Seeüberwachungs- und SAR-Hubschrauber und wurden in enger Kooperation mit der Israelischen Marine als Bordhubschrauber auf Schiffen der Sa’ar-5- und Sa’ar-6-Klasse eingesetzt.[17] Diese haben in der 25 Kilometer entfernten Marinebasis Haifa ihren Heimathafen.

Am 31. August 2025 wurde die 193. Staffel auf Ramat David geschlossen. Sie wird voraussichtlich 2026 auf der Luftwaffenbasis Palmachim wieder eröffnet, dann mit acht SH-60F Seahawks, die bereits 2015 von IAF und Navy aus Beständen der US-Navy gekauft worden waren. Sie wurden umfangreich umgebaut und mit israelischen Systemen ausgerüstet.[18][19]

Bis dahin werden die verbliebenen Atalefs noch auf den Schiffen ihren Dienst tun. Der Umzug der 193. Staffel „Defenders Of The West“ ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass Ramat David darauf vorbereitet wird, von der IAF aufgegeben und zu einem zivilen Flughafen umgebaut zu werden.

Geheime Drohnen

Auf Ramat David befinden sich zwei Staffeln mit noch geheimen Drohnen (UAVs): die 157. Staffel „In The Valley“ und die 160. Staffel „Shadow Hunter“ (siehe unter Einheiten). Man geht davon aus, dass der Grund der Geheimhaltung die Tarnkappen-Eigenschaften (Stealth) der Drohnen sind. Da andere Länder schon seit längerem solche Stealth-UAVs besitzen, ist auch davon auszugehen, dass Israel – ein führender Hersteller von Drohnen – ebenso derartige Luftfahrzeuge besitzt, aber ihr Aussehen möglichst lange geheim halten will. Große Drohnen können außerdem mindestens 24 Stunden am Stück in der Luft bleiben, sodass sie auch über längere Zeit ein Gebiet ohne Unterbrechung und unerkannt überwachen können. Auch der gesamte Iran wäre für sie somit erreichbar.[20]

Angriffe der Hisbollah

Am 22. August und 22. September 2024 schoss die Terrororganisation Hisbollah aus dem Libanon zahlreiche Raketen auf die Basis ab, es wurde jedoch kein ernsthafter Treffer gemeldet. Ein dort stationiertes Iron Dome Abwehrsystem (siehe Foto oberhalb und Lage) hatte wohl die meisten anfliegenden Raketen abgefangen. Zuvor hatte die Hisbollah ein verstörendes Video veröffentlicht, das den Stützpunkt mehrere Minuten lang aus der Luft zeigt und von einer ihrer Drohnen aufgenommen wurde. Dabei wurden zahlreiche Einrichtungen und Gebäude auf ihm benannt. Auf dem Video konnte man auch einige Apache Angriffs-Hubschrauber vom Militärflugplatz Ramon erkennen, die vorübergehend auf Ramat David stationiert waren, um an Militäroperationen im Libanon gegen die Hisbollah teilzunehmen.[21]

Irankrieg 2026

Während des Irankrieges Anfang Juni 2026 erklärten die iranischen Revolutionsgarden, sie hätten den israelischen Luftwaffenstützpunkt Ramat David ins Visier genommen.[11] Die Israelischen Streitkräfte (IDF) bestätigten, dass der Luftwaffenstützpunkt bei einem Raketenangriff getroffen wurde. Dabei wurde ein Hangar beschädigt, der Berichten zufolge für die Fahrzeugwartung genutzt wird.[12]

Internationaler Flughafen

Da der Flughafen Ben Gurion südöstlich von Tel Aviv-Jaffa schon seit geraumer Zeit an seine Kapazitätsgrenzen stößt, gibt es seit 2014 Überlegungen, Ramat David in einen weiteren internationalen Großflughafen für die Stadt Haifa umzuwandeln und auszubauen. Im Jahr 2019 war zwar der neue Flughafen Ramon nördlich von Eilat in Betrieb gegangen, dieser brachte aber verständlicherweise keine Entlastung für den Flughafen Ben Gurion.[22]

Zwischenzeitlich schien die zivile Umwandlung von Ramat David wieder vom Tisch zu sein, da die lokalen Widerstände dagegen zu groß waren, weil vermeintlich noch mehr Fluglärm im Jesreʿel-Tal entstehen würde. Im Jahr 2021 war die Politik der Regierung, dass sowohl bei Haifa im Norden als auch bei Be’er Scheva im Süden zwei kleine bis mittelgroße internationale Flughäfen entstehen sollten.[23] Nach der Vorstellung einer umfangreichen Studie und Prüfung im Jahr 2023 stand Ramat David aber wieder an erster Stelle für einen Großflughafen.[24][25]

Im Juli 2025 hatte der Nationale Planungs- und Baurat Israels eine Prüfung der Förderung von Plänen für zwei internationale Flughäfen in Ramat David und Ziklag (15 Kilometer nordwestlich von Beʾer Scheva) genehmigt, mit Umweltanpassungen, einer Überprüfung von Sicherheitsaspekten und dem Umgang mit bestehenden baulichen Einschränkungen.[26] Im Februar 2026 genehmigte schließlich die israelische Regierung den Bau der beiden oben erwähnten internationalen Flughäfen.[27]

Einheiten

Hinweis: Flugzeuge der IAF lassen sich meist über die Symbole am Heck ihrer jeweiligen Staffel zuordnen.

Zwischenfälle

  • Am 16. September 1996 stürzte ein Hubschrauber vom Typ MH-65 Dolphin der 193. Staffel „Defenders of the West“ von Ramat David etwa 12 Meilen vor der Küste von Naharija ab. Alle drei Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.[18]
  • Am 27. März 2000 stürzte eine F-16D Barak der 109. Staffel „The Valley“ von Ramat David bei einer nächtlichen Übung 20 Kilometer vor der Küste von Atlit ins Meer. Der Pilot Jonathan Begin – ein Enkel des ehemaligen Premierministers Menachem Begin – und sein Navigator Lior Harari kamen bei dem Absturz ums Leben.[37][38]
  • Am 3. Januar 2022 stürzte ein Hubschrauber vom Typ AS 565 Panther Atalef der 193. Staffel „Defenders of the West“ von Ramat David vor der Küste von Haifa ab, wobei zwei Besatzungsmitglieder getötet und eines schwer verletzt wurden.[18]

Einzelnachweise

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