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Rametzberg (Gemeinde Kilb)

Ortschaft im Bezirk Melk From Wikipedia, the free encyclopedia

Rametzberg ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Kilb im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 28 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]

Schnelle Fakten
Rametzberg (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Rametzberg
Rametzberg (Gemeinde Kilb) (Österreich)
Rametzberg (Gemeinde Kilb) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Melk (ME), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Melk
Pol. Gemeinde Kilb
Koordinaten 48° 5′ 21″ N, 15° 25′ 32″ Of1
Höhe 442 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 28 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 6,47 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04637
Katastralgemeindenummer 14053
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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BW

Geografie

Die südöstlich von Kilb gelegene Streusiedlung wird von der Landesstraße L5250 durchquert. Der auf einer Anhöhe (444 m ü. A.) situierte Ort entwässert nach Osten in den Grünsbach und nach Westen zur Sierning hin. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 12 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit neun Häusern genannt, das nach Kilb eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Grünbichl besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Grünbichl, Dürnstein, Melk und St. Pölten.[3]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Rametzberg eine Baumschule und ein Schuster ansässig.[4]

Persönlichkeiten

  • Franz Müllner (1896–1980), Landwirt, Abgeordneter zum Landtag und Dritter Präsident, war hier Bürgermeister

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Wienerwald. 14 von 34 Bänden. 2. Band: St. Pölten bis Anzing. Wallishausser, Wien 1836, S. 253 (RametsbergInternet Archive).
  • Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 73, Sektion Mank, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 8,7 MB]).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 199.

Einzelnachweise

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