Rangen (Gräfenberg)
Ortsteil von Gräfenberg
From Wikipedia, the free encyclopedia
Rangen ist ein Gemeindeteil der Stadt Gräfenberg im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).[1]
Rangen Stadt Gräfenberg | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 40′ N, 11° 12′ O |
| Höhe: | 486 m |
| Postleitzahl: | 91322 |
| Vorwahl: | 09192 |
Der Gräfenberger Gemeindeteil Rangen | |
Geografie
Geschichte
Die Hochgerichtsbarkeit in Rangen wurde bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation von dem zur Reichsstadt Nürnberg gehörenden Pflegamt Hiltpoltstein ausgeübt, eine Dorf- und Gemeindeherrschaft gab es in der damals aus vier Anwesen bestehenden Ortschaft nicht.[4] Die Grundherrschaft über zwei dieser Anwesen besaß das Landesalmosenamt Nürnberg, während die Vogtei das ebenfalls nürnbergische Pflegamt Gräfenberg ausübte. Die beiden anderen Anwesen des Ortes besaß die Pfarrei Kirchröttenbach, die ein Mediat des Kurfürstentums Pfalzbaiern war.[5] Die vogteiliche Gerichtsbarkeit hatte das pfalzbairische Amt Schnaittach.[4] Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelangte der Ort in den Besitz des Königreichs Bayern.[6]
Durch die Verwaltungsreformen zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Bayern wurde Rangen mit dem Zweiten Gemeindeedikt im Jahr 1818 ein Teil der Ruralgemeinde Walkersbrunn.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Rangen am 1. Juli 1976 in die Stadt Gräfenberg eingemeindet.[8]
Verkehr
Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird durch eine Gemeindeverbindungsstraße hergestellt, die aus dem Westen von der Staatsstraße 2236 kommend in ostsüdöstlicher Richtung nach Kasberg weiterführt. Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt hangabwärts nach Walkersbrunn.
Baudenkmäler
Literatur
- Ingomar Bog: Forchheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 5). Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1955, DNB 450540367 (Digitalisat).
- Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas. Hrsg.: Max Spindler. Bayerischer Schulbuch Verlag, München 1969, ISBN 3-7627-0723-5.
- Max Spindler, Andreas Kraus (Hrsg.): Geschichte Frankens bis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts (= Handbuch der bayerischen Geschichte. III, 1). 3. Auflage. C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-39451-5.
Weblinks
- Rangen im BayernAtlas, abgerufen am 1. Juli 2019
- Rangen auf historischer Karte, abgerufen am 1. Juli 2019

