Raphael Reinhard

deutscher Maler From Wikipedia, the free encyclopedia

Raphael Carl Reinhard, auch Reinhardt (* 1820 in Kloster Veilsdorf, Herzogtum Sachsen-Hildburghausen; † 1903 in Bernburg, Anhalt), war ein deutscher Porzellan-, Porträtmaler und Landschaftsmaler, Hofmaler des Fürsten Alexander Carl von Anhalt-Bernburg in Ballenstedt sowie Zeichenlehrer in Bernburg.

Leben

Reinhard, Sohn des Landschaftsmalers August Reinhard, besuchte von 1844 bis 1846 die Königliche Akademie der Bildenden Künste in München.[1] Dort war er auch noch 1848 ansässig. Seinen Unterhalt bestritt er zunächst als Porzellan- und Porträtmaler. Studienreisen führten ihn in die Alpen und nach Oberitalien, wo er Motive für seine Landschaftsmalerei fand. Längere Zeit hielt er sich in Düsseldorf auf.[2] 1852 ernannte ihn Carl Alexander von Anhalt-Bernburg zu seinem Hofmaler. Ab 1874 gab er Zeichenunterricht an der „Herzoglich Höheren Bürgerschule zu Bernburg“.[3]

Das Museum Schloss Bernburg erwarb im Jahr 2013 einen umfangreichen Nachlass des Künstlers.[4]

Einzelnachweise

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