Rappoltenreith
Ortschaft im Bezirk Melk
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Rappoltenreith ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Münichreith-Laimbach im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 80 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1]
| Rappoltenreith (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Rappoltenreith | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Münichreith-Laimbach | |
| Koordinaten | 48° 15′ 38″ N, 15° 9′ 37″ O | |
| Höhe | 626 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 80 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 2,45 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04754 | |
| Katastralgemeindenummer | 14382 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das östlich von Münichreith gelegene Dorf wird von der Landesstraße L7255 durchquert, die hier auch die L7233 kreuzt. Der Marbach entwässert den Ort, die zur Ortschaft zählende Rotte Rudelhäuser, die Streusiedlung Bachones und die zugehörigen Einzellagen werden aber vom Schwarzaubach und seinen Zubringern durchflossen. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft insgesamt 31 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 23 teilweise einzelnen Häusern genannt, das nach Münichreith eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Leiben besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Pöggstall ausgeübt.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Rappoltenreith ein Branntweinhändler, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, ein Müller, ein Trafikant und einige Landwirte ansässig.[4]
Literatur
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 59, Sektion Ybbs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 206.
