Rathaus (Sulzbach-Rosenberg)
zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach, durchbrochenem Stufengiebel mit Fialenbekrönung, Polygonerker, Rosette, Maßwerkfenstern und -fries, südöstlich Querflügel, sogenannter Ratsstubenbau, mit Erker, 1456–1464
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Das Rathaus, ein denkmalgeschütztes Bauwerk, steht in am östlichen Ende des zentralen Marktplatzes in der Altstadt von Sulzbach, einer Stadt im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz. Das Bauwerk ist unter der Denkmalnummer D-3-71-151-80 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.


Beschreibung
Das Rathaus wurde 1456–64 als Massivbau aus Quadermauerwerk in dunklem Sandstein erbaut. Der Gebäudekomplex besteht aus einem zweigeschossigen Gebäude, dessen durchbrochener Staffelgiebel der Fassade mit Fialen bekrönt ist, und einem querstehenden schlichten Gebäudetrakt im Südosten, der später aufgestockt wurde. Über dem Portal befindet sich ein Erker. Im Keller liegt das Gefängnis des Vorgängerbaus.
Links und rechts neben der in einer Rosette eingefassten Rathausuhr befindet sich jeweils das Sulzbacher Wappen, das in dieser Form seit dem Hochmittelalter verwendet wird und auf die Sulzbacher Grafen zurückgeht. An zentraler Stelle über der Uhr befindet sich das Wappen der Pfalzgrafen bei Rhein, in der Form wie es ab dem 14. Jahrhundert Verwendung fand.[1]
Literatur
- Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern V, Regensburg und Oberpfalz. Deutscher Kunstverlag, München 2008, S. 775–76.