Erste internationale Erfahrungen sammelte Raymond Kibet im Jahr 2014, als er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Eugene mit 47,91 s in der ersten Runde über 400 Meter ausschied. Bei den IAAF World Relays 2015 in Nassau wurde er im B-Finale der 4-mal-400-Meter-Staffel disqualifiziert und anschließend belegte er bei den Afrikaspielen in Brazzaville in 45,79 s den siebten Platz über 400 Meter. Zudem siegte er dort mit der Staffel mit neuem Spielerekord von 3:00,34 min gemeinsam mit Alex Sampao, Kiprono Koskei und Boniface Mweresa. Im Jahr darauf belegte er bei den Afrikameisterschaften in Durban in 46,80 s den sechsten Platz über 400 Meter und anschließend schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro mit 46,15 s in der ersten Runde aus. Zudem begann er ein Studium an der Tulane University in den Vereinigten Staaten. 2017 schied er bei den Weltmeisterschaften in London mit 45,75 s im Vorlauf aus und 2019 kam er bei den Afrikaspielen in Rabat mit 48,86 s nicht über die Vorrunde hinaus. Zudem belegte er dort im Staffelbewerb in 3:05,71 min den vierten Platz. 2022 beendete er dann seine aktive sportliche Karriere im Alter von 26 Jahren.