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Regelung eines Gleichstromstellers

Verfahren, um einen Gleichstromsteller oder auch ein Schaltnetzteil auf die gewünschte Ausgangsspannung oder den gewünschten Strom einzustellen From Wikipedia, the free encyclopedia

Für Gleichstromsteller (engl. DC Chopper) kommen je nach Einsatzgebiet verschiedene Verfahren der Regelung zur Anwendung.[1]

Regelungsarten von Gleichstromstellern

Je nach Anwendungsfall können unterschiedliche Regelungen zum Einsatz kommen, die sich aufgrund ihres Einflusses auf die Regelgröße unterscheiden und somit verschiedene Merkmale mit Vor- und Nachteilen aufweisen:[2]

Einstellung der Taktfrequenz:

Einflussnahme auf den Strom im Zwischenkreis (z.B. Spule):

  • DCM (engl. discontinuous current mode, dt. „nicht-kontinuierlicher Strom“): die Speicherdrossel (Spule) ist zeitweise stromlos, auch als lückender Betrieb bezeichnet.[3]
  • CCM (engl. continuous current mode, dt. „kontinuierlicher Strom“): die Spule ist ständig stromdurchflossen.[4]

Regelgrößen von Gleichstromstellern

Es lässt sich eine Regelung basierend auf folgenden Regelgrößen realisieren:[5]

  • Voltage Mode: die Eingangsgröße der Regelung ist die Ausgangsspannung. Spulenstrom und Ausgangsspannung werden mit einer Regelschleife eingestellt.[5]
  • Current Mode: der Ausgangsstrom wird mit Hilfe einer Regelschleife gesteuert. Die Ausgangsspannung wird indirekt über das Verändern des Strom-Sollwertes geregelt.[5]
  • Hysteretic Mode (Hysterese-Modus, auch Zweipunktregelung): der Strom oder die Ausgangsspannung gelangen auf einen Schwellenwertschalter (z. B. einem Schmitt-Trigger), der mit seiner Hysterese die Ein- und Ausschaltpunkte der Regelung steuert.[6]

Literatur

  • Klemens Heumann: Basic Principles of Power Electronics. Springer Science & Business Media, 2012, ISBN 978-3-642-82674-0.

Einzelnachweise

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