Regen in den Bergen

Film von King Hu (1979) From Wikipedia, the free encyclopedia

Regen in den Bergen (chinesisch 空山靈雨 / 空山灵雨, Pinyin Kōng shān líng yǔ, Jyutping Hung1 saan1 ling4 jyu5  „leere Berge, beseelter Regen“[4][5][6][Anm. 1], internationaler Titel englisch Raining in the Mountain) ist ein Film von King Hu aus dem Jahr 1979. 2018 wurde eine digitalbearbeitete Version des Originalfilms mit ungeschnittenen 120 Minuten Filmlänge durch das Taiwan Cinema Digital Restauration Project (TCDRP) restauriert und vom Taiwan Film Institute (TFI)[Anm. 2] zum Golden Horse Film Festival veröffentlicht.[2]

TitelRegen in den Bergen
Originaltitel空山靈雨
TranskriptionKong shan ling yu
ProduktionslandTaiwan, Hongkong
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Regen in den Bergen
Originaltitel 空山靈雨
Transkription Kong shan ling yu
Produktionsland Taiwan, Hongkong
Originalsprache Hochchinesisch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 91 (original Kinofassung)[1][2]
120 (digitalbearbeitet) Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie King Hu
Drehbuch King Hu
Produktion Ling Chung
Musik Ng Tai King
Kamera Henry Chan
Schnitt King Hu
Besetzung
  • Hsu Feng: Bai Hu (weißer Fuchs)
  • Sun Yueh: Landjunker Wen An
  • Tien Feng: General Wang
  • Wu Chia-Hsiang: Meister Wu Wai
  • Tung Lam: Mönch Qiu Ming
  • Paul Chun: Mönch Hui SSu
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Handlung

Der sterbende Abt eines buddhistischen Klosters soll seinen Nachfolger bestimmen. Zur Beratung lädt er auch weltliche Amtsträger in das Kloster ein. Diese verfolgen allerdings ihre eigenen Pläne und es kommt zu Intrigen und Kämpfen. Schlussendlich wird zur Verwunderung aller ein ehemaliger Sträfling zum neuen Abt bestimmt.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnet die Produktion als eine „meisterhaft inszenierte Reflexion über die Denkweise des Buddhismus und die Nichtigkeit weltlicher Belange.“[7]

Anmerkungen

  1. Der Begriff im chinesischen Originaltitel Kong Shan (chinesisch 空山, Pinyin Kōng shān, Jyutping Hung1 saan1  „leere Berge“) bedeutet sinngemäß auch „buddhistische Berge“ mit Anspielung auf die buddhistischen Bergklöster bzw. Tempel in den Bergen. Denn der Begriff kongmen (空門 / 空门, kōngmén, Jyutping hung1mun4  „Schule der Leere, Schule des Nichts“) ist eine alternative Bezeichnung für den Buddhismus in China. Der Begriff ling yu (靈雨 / 灵雨, líng yǔ, Jyutping ling4 jyu5  „beseelter Regen“) ist mehrdeutig, da das Zeichen ling ( / ) einerseits „Seele, Geist“ andererseits aber auch die Bedeutung von „übernatürlich, wundersam, göttlich, spirituell“ und weitere Bedeutung hat.
  2. Das ehemalige „Taiwan Film Institute (TFI) – 國家電影中心 / 国家电影中心“ wurde seit Mai 2020 in „Taiwan Film and Audiovisual Institute (TFAI) – 國家電影及視聽文化中心 / 国家电影及视听文化中心“ umbenannt.

Einzelnachweise

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