Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg

Raumordnungs- und Planungsregion in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg ist einer von zwölf Regionalverbänden in Baden-Württemberg, von denen zwei auch über die Landesgrenzen Baden-Württembergs hinaus zuständig sind. Die Geschäftsstelle des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg befindet sich in Villingen-Schwenningen. Er umfasst den Landkreis Rottweil, den Schwarzwald-Baar-Kreis und den Landkreis Tuttlingen.

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Lage des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg in Deutschland Lage des Regionalverbands Schwarzwald-Baar-Heuberg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk:Freiburg
Sitz der Verwaltung:Villingen-Schwenningen
Fläche:2.529,02 km²
Einwohner:499.510 (31. Dezember 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:198 Einwohner/km²
Regionsgliederung:3 Landkreise
Regionalverband
Verbandsvorsitzender:Wolf-Rüdiger Michel[2]
Verbandsdirektor:Marcel Herzberg[3]
Adresse des Regionalverbands:Winkelstraße 9
78056 Villingen-Schwenningen
Website:www.regionalverband-sbh.de/
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Geografisch umfasst das Gebiet den östlichen Rand des mittleren und südlichen Schwarzwaldes, die Hochfläche der Baar sowie mit dem Heuberg den südwestlichen Teil der Schwäbischen Alb. Im Süden grenzt die Region auf wenigen Kilometern an den Schweizer Kanton Schaffhausen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Weitere Informationen Datum, Einwohner ...
Datum Einwohner
31. Dezember 1973445.153
31. Dezember 1975438.907
31. Dezember 1980438.454
31. Dezember 1985431.431
25. Mai 1987 ¹432.301
31. Dezember 1990455.428
Datum Einwohner
31. Dezember 1995477.263
31. Dezember 2000484.136
31. Dezember 2005488.765
31. Dezember 2010480.040
9. Mai 2011 ¹472.219
31. Dezember 2015483.754
Datum Einwohner
31. Dezember 2018491.988
31. Dezember 2020494.720
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Raumplanung

Im Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg ist Villingen-Schwenningen als Oberzentrum ausgewiesen. Es gibt die folgenden Mittelbereiche (die Abgrenzung der Mittelbereiche ist in den Artikeln zu den jeweiligen Städten zu finden):

Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg

Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg ist eine regionale Wirtschaftsförderung für die 76 Kommunen in den drei Landkreisen Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar-Kreis mit Sitz in Villingen-Schwenningen. Das Ziel ist es, Schwarzwald-Baar-Heuberg als Wirtschaftsstandort zu stärken und die Qualitäten der Region als Platz zum Leben, Arbeiten und Wirtschaften bekannter zu machen.

Getragen wird die Arbeit von 23 Gesellschaftern, darunter Städte und Gemeinden, die Landkreise Rottweil, Tuttlingen und der Schwarzwald-Baar-Kreis, der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie die Handwerkskammer Konstanz und die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Die Angebote der Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg richten sich an Unternehmen, Fachkräfte und Kommunen und umfassen derzeit unter anderem folgende Themen:

  • Fachkräfte
  • Flächen und Immobilien
  • Netzwerk- und Infoveranstaltungen
  • Standortmarketing

Geschäftsführerin ist seit 1. März 2020 Henriette Stanley.[4] Aufsichtsratsvorsitzender ist Jürgen Roth, Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen.[5]

Regionalplanung

Logo des Regionalverbands
Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg
Karte der Mittelbereiche in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Als Träger der Regionalplanung in der Region wurde zum 1. Januar 1973 der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingerichtet.

Verbandsvorsitzende des Regionalverbands

Verbandsdirektoren des Regionalverbands

  • 9. Januar 1974–16. Februar 1979: Hans Volle
  • 16. Februar 1979–30. September 1992: Albert Fritz
  • seit 1. Oktober 1992: Rainer Kaufmann
  • seit 1. August 2010: Marcel Herzberg

Flächenaufteilung

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 31. Dezember 2021.[6]

Einzelnachweise

Literatur

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