Reiner Faulhaber
deutscher Jurist und Politiker (CDU) und von 1984 bis 1996 Oberstadtdirektor in Lüneburg
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Leben und Werk
Faulhaber kam 1945 als Vertriebener nach Lüneburg. Dort besuchte er das Gymnasium Johanneum, an dem er 1956 das Abitur ablegte. Ab 1956 studierte er Rechtswissenschaft und Staatswissenschaften in Hamburg, Berlin und Göttingen.[1] Er wat Mitglied der katholischen Studentenverbindungen KDStV Borusso-Saxonia Berlin (seit 1957) und KDStV Sugambria (Jena) Göttingen im CV.[2]
Ab 1965 war er im Bundesinnenministerium zunächst Referent für Katastrophenschutz und später unter Minister Ernst Benda Pressesprecher.[3]
Nach der Bundestagswahl 1969 zog er zurück nach Lüneburg. 1974 wurde er Kreisdirektor des Landkreises Lüneburg. Von 1984 bis zur Abschaffung der Norddeutschen Ratsverfassung und Einführung der Direktwahl des Oberbürgermeisters 1996 war er Oberstadtdirektor der Stadt Lüneburg.
Nach dem Ausscheiden aus dem Amt engagierte er sich ehrenamtlich unter anderem als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, als Vorstandsvorsitzender der Loewe-Stiftung, als Vorsitzender des Kuratoriums der Universitätsgesellschaft, als Vorstandsmitglied im Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg, im Freundeskreis Theater Lüneburg e. V. und als Präsident des Rotary Clubs Lüneburg.[4] 2002 promovierte er an der Leuphana Universität Lüneburg.[5]
Auszeichnungen
- Ehrenring der Hansestadt Lüneburg 1996
- Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens 2003
Literatur
- Reiner Faulhaber: Verantwortlichkeiten und Haftung beim Umgang mit Bauschutt: Untersucht vor dem Hintergrund der Abfallorganisation im Landkreis Lüneburg (= Europäische Hochschulschriften Reihe 2, Rechtswissenschaft. Nr. 3611). Lang, Frankfurt am Main Berlin Bern Bruxelles New York Oxford Wien 2003, ISBN 978-3-631-50739-1.