Reinhold Fuchs

deutscher Pädagoge und Dichter From Wikipedia, the free encyclopedia

Franz Reinhold Fuchs (* 8. Juni 1858 in Leipzig; † 12. Mai 1938 in Dresden) war ein deutscher Lehrer und Dichter.[1]

Franz Reinhold Fuchs
Sterbehaus von Reinhold Fuchs in Dresden

Leben und Wirken

Er war der Sohn eines sächsischen Beamten. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Chemnitz studierte er Philosophie und Philologie an der Universität Leipzig. In Dresden war er als Professor an der Oberrealschule tätig. In seiner Freizeit legte er mehrere Dichtungen, darunter meist Gedichte und Erzählungen, vor. Im Oktober 1881 gewann er einen von zwei Nebenpreisen der Deutschen Zeitung in Wien für seine "Hymne des deutschen Volkes in Oesterreich" aus 1570 Einsendungen.[2] Seine Gedichte-Sammlung Strandgut wurde 1890 mit dem Augsburger Schillerpreis ausgezeichnet. Er galt als einer der ausgezeichnetsten Lyriker der Gegenwart.

Fuchs starb 1938 in der Villa Anton-Graff-Straße 11 in Dresden. Seine Urne wurde in Lutherstadt Wittenberg beigesetzt.

Werke (Auswahl)

Literatur

  • Volger: Sachsens Gelehrte, Band 1, 1907.
  • Dresdner Dichterbuch. Mit Bildschmuck Dresdner Künstler. Zum Margarittentag hrsg. von Wilhelm Leonhardt. Erich Leonhardi, Dresden-Blasewitz 1911.
  • Fuchs, Franz Reinhold. In: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 6. Auflage. Leipzig 1913, 2. Band, S. 301 f.

Einzelnachweise

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