Reinhold Fuchs
deutscher Pädagoge und Dichter
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Leben und Wirken
Er war der Sohn eines sächsischen Beamten. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Chemnitz studierte er Philosophie und Philologie an der Universität Leipzig. In Dresden war er als Professor an der Oberrealschule tätig. In seiner Freizeit legte er mehrere Dichtungen, darunter meist Gedichte und Erzählungen, vor. Im Oktober 1881 gewann er einen von zwei Nebenpreisen der Deutschen Zeitung in Wien für seine "Hymne des deutschen Volkes in Oesterreich" aus 1570 Einsendungen.[2] Seine Gedichte-Sammlung Strandgut wurde 1890 mit dem Augsburger Schillerpreis ausgezeichnet. Er galt als einer der ausgezeichnetsten Lyriker der Gegenwart.
Fuchs starb 1938 in der Villa Anton-Graff-Straße 11 in Dresden. Seine Urne wurde in Lutherstadt Wittenberg beigesetzt.
Werke (Auswahl)
- Gedichte (1878–1885). Dresden-Striesen o. J. [1885].
- Strandgut. Neue Gedichte. Gera 1890. Google Books - Digitalisat, 1895 - Dritte, durchgesehene, stark vermehrte Auflage
- Herzenskämpfe. Erzählungen in Versen. Stuttgart/Leipzig 1900.
Literatur
- Volger: Sachsens Gelehrte, Band 1, 1907.
- Dresdner Dichterbuch. Mit Bildschmuck Dresdner Künstler. Zum Margarittentag hrsg. von Wilhelm Leonhardt. Erich Leonhardi, Dresden-Blasewitz 1911.
- Fuchs, Franz Reinhold. In: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 6. Auflage. Leipzig 1913, 2. Band, S. 301 f.
