Renate Damm (Juristin)
deutsche Juristin
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Leben
Renate Schünhoff studierte an der Universität Hamburg Jura. Die juristischen Staatsexamen absolvierte sie 1959 und 1963. Ab 1967[1] war Renate Damm Leiterin der Stabsabteilung Recht bei der Axel-Springer-Verlag AG in Hamburg, bis sie 1996 zur Bonner Sozietät Redeker Schön Dahs & Sellner wechselte.[2]
Damm erhielt zudem einen Lehrauftrag an der Universität München und war von 1983 bis 1989 1. Vorsitzende des in Hamburg ansässigen Deutschen Juristinnenbunds,[3] und von 1987 bis 1989 stellvertretende Landeschefin der FDP Hamburg.[1] 2000 gründete sie in Hamburg die Kanzlei Damm & Mann, in der sie bis zum Jahr 2022 mit Schwerpunkt Presse-, Arbeits-, Vertrags- und Urheberrecht tätig war.[1]
Renate Damm hatte einen Sohn (Ulrich) und war in zweiter Ehe mit dem Journalisten Hans Ilgmoser verheiratet.[1] Sie starb im Jahr 2025.[4]
Auszeichnungen
- 1990: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse[2]
- 2011: Maria-Otto-Preis[5]
Veröffentlichungen
- Presserecht im Journalismus von heute. 2. Auflage. 1985.
Literatur
- Damm, Renate, geb. Schünhoff. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 204.
Weblinks
- Renate Damm auf der Website der Kanzlei Damm & Mann
- Irene Jung: Axel Springers Weggefährtin in umkämpften Zeiten (Porträt im Hamburger Abendblatt anlässlich ihres 70. Geburtstags 2005)
- Traueranzeige im Hamburger Abendblatt vom 21. Juni 2025, abgerufen am 20. Juni 2025.
