René Hantke
Schweizer Paläobotaniker und Autor
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René Hantke (* 22. Januar 1925; † 18. Juni 2024[1]) war ein Schweizer Paläontologe, Dozent, Autor und Hochschullehrer.
Werdegang

René Hantke studierte von 1944 bis 1949 an der Abteilung Naturwissenschaften der ETH Zürich. Er habilitierte sich ebenda von 1949 bis 1954 bei Alphonse Jeannet über die Paläobotanik der miozänen Fossillagerstätte Öhningen. Als Titularprofessor an der ETH beschäftigte er sich später jahrzehntelang mit den Eiszeiten und wurde einer der einflussreichsten Quartärspezialisten.[2] In den Jahren 1968/69 folgte ein zweisemestriger Lehraufenthalt als Gastprofessor an der University of Colorado.
Bekannt wurde Hantke vor allem seine drei Bände umfassende Monographie zum Eiszeitalter im Alpenraum.[3][4] Seine Lehr- und Forschungstätigkeit am Geologischen Institut der ETH und der Universität Zürich gestaltete sich vielfältig. Er befasste sich mit Geologie, beispielsweise mit Stratigrafie, Tektonik und später vor allem Quartärgeologie, sowie mit Paläobotanik, insbesondere der Überprüfung von Molassepflanzen-Gattungen und beginnender Paläopalynologie.[1] Er trat 1992 als Titularprofessor der ETH Zürich in den Ruhestand.
Hantke war u. a. befreundet mit Nicolas Théobald, Max Pfannenstiel, Eduard Gerber[5] und W. Brückner.
Er verstarb im 100. Lebensjahr.
Schriften (Auswahl)
- Eiszeitalter. Die jüngste Erdgeschichte der Alpen und ihrer Nachbargebiete, (3 Bände, mit Fotos und Karten) 1992, ISBN 3-609-65300-0
Weblinks
- Literatur von und über René Hantke im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek