Resistin

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Resistin ist ein Peptidhormon, das vom Fettgewebe abgesondert wird. Synonym wird es als FIZZ3 oder ADSF (engl. adipocyte-specific secretory factor) bezeichnet. Die Rolle von Resistin ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Es wurde ein Zusammenhang zwischen diesem Hormon und Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes bzw. Adipositas postuliert, der aber noch nicht eindeutig bestätigt wurde.

Schnelle Fakten Eigenschaften des menschlichen Proteins, Bezeichner ...
Resistin
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Resistin
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 90 Aminosäuren
Bezeichner
Gen-Namen
Externe IDs
Vorkommen
Homologie-Familie Resistin-ähnlich
Übergeordnetes Taxon Höhere Säugetiere
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Das Präpeptid von Resistin besteht beim Menschen aus 108 Aminosäuren, bei der Maus und der Ratte aus 114. Es hat eine Molekülmasse von etwa 12,5 kDa.

Entdeckung

Resistin wurde 2001 durch die Arbeitsgruppe von Mitchell A. Lazar an der medizinischen Fakultät der Universität von Pennsylvania entdeckt.[1] Es wurde Resistin genannt, da die Injektion bei Mäusen zu Insulinresistenz führte.

Humanes Resistin in transgenen Mäusen

Humanes Resistin, das von transgenen Mäusen exprimiert wird, verbessert die Überlebensraten der Nager im Fall einer gramnegativen bakteriellen Sepsis, die durch eine unkontrollierte Immunantwort auf endotoxisch wirksame Lipopolysaccharide (LPS) verschlimmert wird.[2]

Einzelnachweise

Literatur

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