Restloch 111

Tagebaurestsee im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Restloch 111 (auch Plessa-Nord oder Tagebaurestsee 111) ist ein Tagebaurestsee im brandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Der etwa 900 Meter lange und 140 Meter breite See liegt im einstigen Tagebau Agnes im Braunkohlenrevier Koyne-Plessa.[1] Die tiefste Stelle des sich in drei Teilbecken gliedernden Gewässers beträgt im mittleren Teilbecken 10,2 Meter, in den beiden anderen etwa 7 Meter.[2][3] Seine Fläche umfasst etwa 10 Hektar.[4]

Schnelle Fakten
Restloch 111
Geographische Lage Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg, Deutschland
Abfluss ohne Abfluss
Ufernaher Ort Lauchhammer, Elsterwerda
Daten
Koordinaten 51° 29′ 38″ N, 13° 37′ 57″ O
Restloch 111 (Brandenburg)
Restloch 111 (Brandenburg)
Höhe über Meeresspiegel 95 m
Fläche 10 ha
Länge 900 m
Breite 140 m
Umfang 2,33 km
Maximale Tiefe 10,2 m

Besonderheiten

extrem sauer, Tagebaurestsee

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Das Gewässer befindet sich nördlich der Ortschaft Plessa im Gebiet der einstigen Plessaer Heide. Es entstand, indem sich das Restloch nach der Stilllegung des Tagebaus Ende der 1960er mit Grundwasser füllte[5], und ist deshalb von einer starken Versauerung des Wassers betroffen. Dies veranlasste Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, hier einen Großversuch zu unternehmen, um die Wasserqualität saurer Bergbauseen mit biologischen Mitteln zu verbessern.[6]

Fußnoten und Einzelnachweise

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