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Resurrection (2025)

Film von Bi Gan (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Resurrection (chinesisch 狂野时代, deutsch Das wilde Zeitalter) ist ein chinesisch-französischer Science-Fiction-Film des chinesischen Regisseurs Bi Gan aus dem Jahr 2025 mit Jackson Yee und Shu Qi in den Hauptrollen.[2] Der rund 160 Minuten lange Film wurde 2025 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Cannes gezeigt und dort mit dem Spezialpreis ausgezeichnet.[3]

TitelResurrection
Originaltitel狂野时代
ProduktionslandChina
OriginalspracheMandarin
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Resurrection
Originaltitel 狂野时代
Produktionsland China
Originalsprache Mandarin
Erscheinungsjahr 2025
Länge 156 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Bi Gan
Drehbuch
  • Bi Gan
  • Zhai Xiaohui
Produktion
  • Yang Lele
  • Charles Gillibert
Musik M83
Kamera Dong Jingsong
Schnitt
  • Bi Gan
  • Bai Xue
Besetzung
  • Jackson Yee: Deliriant
  • Shu Qi: Große Andere
  • Mark Chao: Commander
  • Li Gengxi: Tai Zhaomei
  • Huang Jue: Mr. Luo
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Handlung

Der Film spielt in einer Zukunft, in der Menschen Unsterblichkeit erlangen können, wenn sie nicht mehr träumen. Ausnahmen sind die sogenannten „Deliriants“, unter ihnen ein von Jackson Yee gespielter Träumer, dessen Illusionen von der „Großen Anderen“ verfolgt werden, die Shu Qi verkörpert. Nachdem die Große Andere im Körper des Deliriants einen Projektor entdeckt, setzt sie seine Träume wie einen Film in Gang und verlängert dadurch sein Sterben zu einer Reise durch ein Jahrhundert Kino- und Zeitgeschichte. Die Episoden führen vom stummfilmhaften Prolog über einen noirnahen Kriegs- und Spionageabschnitt, einen winterlichen Tempel und eine Betrügergeschichte bis zu einer nächtlichen Liebes- und Gangsterhandlung zu Silvester 1999.

Form und Themen

Resurrection ist als Meta-Film über Träume, Wahrnehmung und das Fortleben des Kinos angelegt, wobei die einzelnen Teile unterschiedliche Genres und Sinneswahrnehmungen aufrufen.[4] Der Prolog greift Stummfilm, Schattenspiel und frühe Filmtricks auf, während spätere Passagen an deutschen Expressionismus, Film noir, Gangsterfilm und Vampirfilm anschließen.[5] Bi Gan bezog sich auf seine Begeisterung für den deutschen expressionistischen Film und auf Andrej Tarkowski als wichtigen Einfluss.[2] Zu den markanten formalen Mitteln gehört ein langer, scheinbar ungeschnittener Abschnitt am Ende des Films, welcher die Handlung in die Nacht vom 31. Dezember 1999 verlegt.[6] Mehrere Kritiken verstanden den Film als Liebeserklärung an das Kino, aber auch als melancholische Reflexion über dessen Verletzlichkeit und Erneuerbarkeit.[7]

Veröffentlichung

Die Premiere des Films war am 22. Mai 2025 in Cannes, anschließend wurde er auf einer Reihe internationaler Filmfestivals vorgestellt. Deutschlandpremiere war am 3. Mai 2026 auf dem Lichter Filmfest Frankfurt International. Am 25. Juni 2026 kam der Film unter dem Titel Resurrection in die deutschen Kinos.

2026 veröffentlichte Criterion eine Blu-ray Disc in Mandarin mit englischen Untertiteln.

Rezeption

Der Film hat 16 Filmpreise gewonnen und wurde für 44 weitere nominiert.

Die internationale Rezeption fiel anerkennend, aber nicht einhellig aus.[7] Ambition und cinephile Anlage wurden hervorgehoben, zugleich aber auch die schwere Zugänglichkeit für ein breites Publikum betont.[7] Peter Bradshaw betonte im Guardian die visuelle Kraft des Films und verstanden seine Rätselhaftigkeit als Teil der ästhetischen Erfahrung.[8] Eine besonders positive Besprechung in der New York Times bewertete Resurrection als schönen, weit ausgreifenden und grenzverschiebenden Film, welcher die Fortdauer des Kinos selbst behauptet.[6] Die taz beschrieb den Film als Meisterstück und als Werk, das seine Zuschauer nicht an die Hand nehme, sondern sie in einen großen Traumraum hineinziehe.[2]

Commons: Resurrection – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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