Rhinusa linariae
Art der Gattung Rhinusa
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Rhinusa linariae ist eine Käfer-Art aus der Familie der Rüsselkäfer.
| Rhinusa linariae | ||||||||||||
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Rhinusa linariae | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Rhinusa linariae | ||||||||||||
| (Panzer, 1792) |
Merkmale
Verbreitung
Rhinusa linariae ist in Europa heimisch.[3][2][1] Im Norden reicht ihr Vorkommen bis in den Süden von Fennoskandinavien, im Osten bis nach Zentral- und Südrussland.[2][3] Die Käferart gilt als ein mögliches Mittel zur biologischen Schädlingsbekämpfung der in Nordamerika eingeschleppten Leinkräuter. Seit 1995 gibt es Versuche, die Art in Nordamerika anzusiedeln.[4][2]
Lebensweise
Man findet die Käfer an verschiedenen Leinkräutern (Linaria) wie dem Echten Leinkraut (Linaria vulgaris), dem Streifen-Leinkraut (Linaria repens), Linaria saxatilis und Linaria loeselii.[1] Die überwinternden Käfer beobachtet man ab Ende April / Anfang Mai.[2] Die Eiablage findet zwischen Mitte Mai und Mitte Juli statt. Die Weibchen bringen im Wurzelwerk der Wirtspflanzen Löcher an, in welche sie ihre Eier ablegen. Die Larven, die drei Stadien durchlaufen, entwickeln sich in den Wurzeln, wobei diese Gallen ausbilden.[2] Die Larven verpuppen sich schließlich in den Gallen. Ende August verlassen die fertigen Käfer die Wurzeln.[2]
Gefährdung
Die Art wird in Deutschland auf der Vorwarnliste der Roten Liste geführt.[5]