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Rhododendrondrossel

Art der Gattung Echte Drosseln (Turdus) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Rhododendrondrossel (Turdus kessleri) ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).[1][2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Rhododendrondrossel

Rhododendrondrossel (Turdus kessleri)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Drosseln (Turdidae)
Unterfamilie: Turdinae
Gattung: Echte Drosseln (Turdus)
Art: Rhododendrondrossel
Wissenschaftlicher Name
Turdus kessleri
(Przewalski, 1876)
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Der Vogel kommt in Zentralchina in Gansu, Qinghai, Sichuan, Osttibet und Nordwestyunnan vor, als Wintergast in Bhutan, Nordostindien und Ostnepal.

Der Lebensraum umfasst Berghänge mit Felsen und Gebüsch wie Rhododendron und Wacholder oberhalb der Baumgrenze von 3600–4500 m, im Winter geringere Höhenlagen ab 2100 m. ü. M.

Der Artzusatz bezieht sich auf Karl Thedorovich Kessler (1815–1881).[3]

Merkmale

Der Vogel misst etwa 28 cm. Das Männchen ist schwarz vom Kopf bis Brustmitte und oberer Rücken, die übrige Oberseite ist rosafarben bis gelbbraun, die Schulterfedern sind kastanienbraun, etwas rosa überhaucht, ebenso der Bürzel. Flügel und Schwanz sind schwarz. Das Brustband ist rosa bis gelbbraun, die übrige Unterseite rosig kastanienbraun, am Steiß dunkler mit rosa Spitzen. Der Augenring ist gelb, ebenso der Schnabel, die Beine sind bräunlich. Das Weibchen ist verwaschener gefärbt, der Kopf bräunlicher, Mantel und Schultern grauer, hinzu kommt ein dunkel gestrichelter bräunlicher Kinnstreif mitsamt der Kehle, die Unterseite ist blasser, der Schnabel matter gefärbt. Jungvögel ähneln dem Weibchen, sind aber noch matter gezeichnet mit gelbbrauner Strichelung an Kopf und Schultern.[4]

Geografische Variation

Stimme

Der Gesang des Männchens wird als angenehme Folge kurzer Strophen beschrieben wie bei der Misteldrossel (Turdus viscivorus). Der Ruf ist ein kurzes schnelles Rassel, ein sanftes „dug dug“ und lautes Kichergeräusch.[4]

Lebensweise

Die Art ist großteils ein Standvogel, in einigen Bereichen ziehen die Vögel im Winter in etwas niedrigere Lagen herab.

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten und Würmern im Sommer, aus Beerenobst im Winter, meist Beschuppter Wacholder (Juniperus squamata). Gesucht wird meist am Boden, oft in Trupps, auch mit anderen Drosseln zusammen.

Die Brutzeit liegt zwischen Mai und August, wohl nur eine Brut. Die Männchen bilden Trupps bei der Nahrungssuche, während die Weibchen brüten. Das Nest ist eine Schale aus Grashalmen, mit Haaren und Federn ausgelegt in einem Busch oder unter einem Felsvorsprung über einem Wasserlauf.

Das Gelege besteht aus 3–4 Eiern.[4][7]

Gefährdungssituation

Die Rhododendrondrossel gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[8]

Literatur

  • N. M. Przevalski: Merula Kessleri. In: Mongoliya i strana tangutov: trekhletneye puteshestviye v vostochnoy nagornoy Azii. Band 2, 1876, S. 62, Abbildung 10.
  • P. Clement, R. Hathway: Thrushes. 2010, ISBN 978-1-4081-3542-6, S. 36–37, 367–368.
  • S. Song, J. Qin, J. Luo, D. Li, B. Jiang, C. Chang: Analysis of complete mitochondrial genome sequence of Kessleri thrush, (Passeriformes, Turdidae). In: Mitochondrial DNA. Part B, Resources. Band 3, Nummer 2, August 2018, S. 818–819, doi:10.1080/23802359.2018.1467222. PMID 33474334, PMC 7800227 (freier Volltext).
  • J. R. MacKinnon, K. Phillipps: A Field Guide to the Birds of China. Oxford University Press, New York 2000, ISBN 0-19-854940-7.
  • K. Kazmierczak, B. Van Perlo: A field guide to the birds of the Indian subcontinent. Yale University Press, New Haven 2000, ISBN 0-300-07921-4.

Einzelnachweise

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