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Rhynchosporium secalis

Art der Gattung Rhynchosporium From Wikipedia, the free encyclopedia

Rhynchosporium secalis ist eine Art der Schlauchpilze (Ascomycota) aus der Klasse der Helotiales. Rhynchosporium secalis ist der Auslöser der Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit von Gerste, Roggen und Triticale.

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Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Rhynchosporium secalis

Rhynchosporium secalis auf Wintergerste

Systematik
Unterabteilung: Echte Schlauchpilze (Pezizomycotina)
Klasse: Leotiomycetes
Ordnung: Helotiales
Familie: Incertae sedis
Gattung: Rhynchosporium
Art: Rhynchosporium secalis
Wissenschaftlicher Name
Rhynchosporium secalis
(Oudem.) Davis
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Die Krankheit äußert sich in spindelförmigen, blaugrünen, sich aber schnell grauweiß verfärbenden Flecken von bis zu 2 cm Größe,[1] die zur Vergilbung und zum Absterben des ganzen Blattes führen.

Lebensweise

Die Sporen keimen nach 24 h Nässe. 1 h nach Beginn der Infektion wird der Keimschlauch gebildet, der sich zum Appressorium verdickt. Nach der Penetration der Kutikula wächst der Pilz entlang der Zellnähte. Erst im späten Stadium der Infektion finden sich Pilzhyphen im Mesophyll des Blattes. Etwa 10 Tage nach der Inokulation kollabieren die Epidermiszellen, was sich als (oben beschriebene) grauweiße Läsion zeigt.[2]

Die Sporen werden über Regentropfen verbreitet.[3] Durch diese Verbreitungsform ist die Rhynchosporium-Blattfleckenkrankheit relativ standortgebunden, und der Befall tritt anfangs nesterweise auf.[4]

Die größten wirtschaftlichen Schäden verursacht Rhynchosporium secalis bei der Gerste.

Einzelnachweise

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