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Rhönrad in der Schweiz

Sportart From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Rhönradturnen ist eine auch in der Schweiz ausgeübte Sportart. Das Land stellte mehrfach einen Weltmeister.

Geschichte

In der Schweiz wird seit den 1980er-Jahren das Rhönradturnen ausgeübt. Ebenso fanden um diese Zeit die ersten Wettkämpfe in der Schweiz statt.[1] Die «Gymnestrada 1982», welche in Zürich durchgeführt wurde, bildete die Basis für die internationale Rhönradzusammenarbeit. 1992 wurde die erste Europameisterschaft in Liestal ausgetragen. Die Schweiz ist auch Mitgründer des Internationalen Rhönradturn-Verbandes (IRV), welcher 1995 gegründet wurde und seinen Sitz in Bern hat. 2001 organisierte die Schweiz die 4. Weltmeisterschaft in Liestal[2], es folgten die 8. 2009 in Baar und die 13. 2018 in Magglingen. 2007 erturnte Cécile Meschberger den ersten Weltmeistertitel für die Schweiz.

«Rhönradswiss»

«Rhönradswiss» ist der nationale Verband des Rhönradturnens in der Schweiz. Er koordiniert und organisiert das Rhönradturnen.

Kader

Mit dem nationalen Kader unterstützt Rhönradswiss die Turner und Turnerinnen im Leistungssport. Das Kader ist in das Kader A (höhere Leistung) und Kader B (tiefere Leistung) unterteilt. Sie trainieren jeweils an vier verschiedenen Wochenenden, die über das ganze Jahr verteilt sind.

Wettkampfsystem

Die Schweiz hat ihr eigenes Wettkampfsystem für die nationalen Wettkämpfe. Die Küren/Sprünge werden aber mit dem internationalen Reglement «Code of points» des IRV benotet. An den Wettkämpfen gibt es 5 verschiedene Leistungslevel (Level Basic / 1 / 2 / 3 / Elite). Im Level Basic dürfen nur Elemente mit der maximalen Schwierigkeit A (0,2), im Level 1 Elemente mit der Schwierigkeit B (0,4) etc. geturnt werden. Zusätzlich zu den drei Disziplinen wird im Level Elite der Mehrkampf angeboten. Bei diesem werden die drei Noten der Disziplinen addiert. Das Level können sich die Turner und Turnerinnen unabhängig von ihrem Alter und Geschlecht auswählen.[3] Vor 2018 wurden die Kategorien aufgrund von Geschlecht und Alter eingeteilt: Schüler/Schülerinnen, Jugend männlich / weiblich, Aktive männlich / weiblich.[4] In jeder Saison gibt es folgende Wettkämpfe:[5]

  • Herbstpokal (Oktober, Zürich-Affoltern)
  • Chlauscup (Dezember, Untersiggenthal)
  • Baselbietercup (Januar, Hölstein)
  • Breitlicup (März, Buochs)
  • Schachen Cup (Mai, Bonstetten)

Schweizer Meisterschaft

An den vier Qualifikationswettkämpfen können sich die besten Turner und Turnerinnen für die Schweizer Meisterschaft im März / April qualifizieren. Ausgetragen wird diese jedes Jahr an einem anderen Ort, zuletzt am 3. Mai 2026 in Baar. An der Schweizer Meisterschaft wird jeweils auch bekannt gegeben, wer die Schweiz an den Weltmeisterschaften vertreten darf.

Weitere Informationen Level 1, Level 2 ...
Schweizer Meister/Schweizer Meisterinnen 2026[6]
Level 1 Level 2 Level 3 Level Elite Jugend Level Elite Aktiv
Gerade Ayana Thaler Lea Karli Amelie Stiefmeier Nadine Kamm
Gerade m. M. Siria Suter Timon Peter Cheyenne Rechsteiner
Spirale Xenia Bötschi Valeria Murer Mena Kobler Nadine Kamm Cheyenne Rechsteiner
Sprung Kim Fornallaz Lena Itin Xenia Bötschi Timon Peter Manuel Roth
Mehrkampf Timon Peter

Nadine Kamm

Cheyenne Rechsteiner

Simon Rufener

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Internationale Erfolge

Team-Weltmeisterschaft

Die Schweiz hat sich an der Weltmeisterschaft 2026 für die Team-Weltmeisterschaft 2026 in Salzburg qualifiziert.[7]

Weitere Informationen Juniors, Seniors ...
Juniors Seniors
2025[8] 1. Platz 4. Platz
2023[9] 3. Platz 2. Platz
2019[10] 3. Platz
2017[11] 1. Platz
2014[12] 2. Platz
2012[13][14] 4. Platz
2010[15] 4. Platz
2008
2006[16] 4. Platz
2004[17] 4. Platz
2002[18] 5. Platz
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Weltmeister

Vereine

In Rhönradswiss sind folgende Vereine organisiert:[19]

BTV Chur, Rhönrad Riege Bonstetten, Satus Baar, Satus Birsfelden, Satus Frauenfeld, Satus Gontenschwil, Satus Möriken-Wildegg, Satus Wetzikon, Satus Züri 12, STG Rondo Hölstein, STV Buochs, STV Untersiggenthal, TV Liestal, TV Grüningen, TV Höngg, TV Thun Strättlingen und TV Waldstatt.

Einzelnachweise

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