Rialto (Band)
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Rialto ist eine britische Independent-Band, die 1991 in London als Kinky Machine gegründet wurde[1] und sich 1997 in Rialto umbenannte. Sie veröffentlichte zwischen 1993 und 2021 mehrere Tonträger. Nach der Auflösung 2001 und der Wiedervereinigung der Band im Jahr 2025 erschien mit Neon and Ghost Signs ein weiteres Studioalbum.
| Rialto | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | London, Vereinigtes Königreich |
| Genre(s) | Independent |
| Aktive Jahre | 1990–2001, ab 2023 |
| Website | rialtomusic.com |
| Gründungsmitglieder | |
| Louis Eliot | |
Gitarre | Jonny Bull |
| Nick Powell | |
| Julian Fenton | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Louis Eliot |
Gitarre | Jonny Bull |
Bass | Julian Taylor |
Schlagzeug | Pete Cuthbert |
| Ehemalige Mitglieder | |
| Toby Hounsham (1997–2000) | |
Schlagzeug | Anthony Christmas (1997–2000) |
Geschichte
Anfänge als Kinky Machine
1990 gründeten Louis Eliot (Gesang, Gitarre), Jonny Bull (Gitarre), Nick Powell (Bass) und Julian Fenton (Schlagzeug) die Band Kinky Machine. 1993 veröffentlichten sie das gleichnamige Debütalbum[2] Kinky Machine bei Oxygen/MCA Records. 1995 erschien mit Bent ein weiteres Album unter diesem Bandnamen. Sie unterzeichneten bei East West Records einen Vertrag und veröffentlichten die Single London Crawling. Bei dieser Aufnahme wurde Fenton von Anthony Christmas am Schlagzeug ersetzt. Fenton verließ daraufhin die Band und wurde Mitglied bei The Lightning Seeds. Da der erwartete Erfolg für die Plattenfirma ausblieb, wurden sie von East West Records wieder fallen gelassen.
Umbenennung in Rialto
1996 arbeiteten Eliot, Bull und Christmas mit neuen Bandmitgliedern, Julian Taylor (Bass), Pete Cuthbert (zweites Schlagzeug) und Toby Hounsham (Keyboard) an neuem Material. Da sie nach einem neuen Namen für die Band suchten, wurden sie bei einer ehemaligen britischen Kinokette fündig und änderten den Bandnamen in Rialto.[3]
“The music would sound perfect in a dilapidated theatre with torn, red velvet seats”
„Die Musik würde in einem heruntergekommenen Kino mit zerrissenen roten Samtsitzen perfekt klingen“
1997 unterschrieben sie bei China Records einen Vertrag und veröffentlichten die Singles When We’re Together und Untouchable unter dem Namen Rialto. Letztere Single erreichte im Januar 1998 die Top 20[5] der britischen Musikcharts. Das selbstbetitelte Debütalbum Rialto erschien am 13. Juli 1998.[6]
Internationaler Erfolg und Auflösung
Rialto hatten in Großbritannien weiterhin nur mäßigen Erfolg. Dagegen wurde die Band in Asien und Südkorea bekannt.[7][8] Die Veröffentlichung der EP Girl on a Train im Jahr 2000, wurde auch von den britischen Musikzeitschriften New Musical Express und Q Magazine positiv bewertet. Hounsham und Christmas verließen nach der Veröffentlichung die Band. 2001 erschien mit Night on Earth[9] das zweite Album der Band. Kurz darauf lösten sich Rialto auf. Louis Eliot arbeitete danach zunächst weiter solo als Songwriter und Musiker.
Wiedervereinigung
Am 19. April 2023 gaben Rialto ihre Wiedervereinigung bekannt und traten im November 2023 beim Shiiine On Weekender Festival auf[10]. 2025 kündigten Rialto ein neues Album mit dem Titel Neon and Ghost Signs an[11], das am 25. April 2025 bei Fierce Panda erschien.
Diskografie
Studioalben
- Rialto (1998, EastWest)
- Night on Earth (2001, Eagle Records)
- Neon and Ghost Signs (2025, Fierce Panda)
EPs
- Girl on a Train (2000, Gimme Music)
Singles (Auswahl)
- When We’re Together (1997, EastWest)
- Untouchable (1997, EastWest)
- Monday Morning 5:19 (1999, China Records)
- No One Leaves This Discotheque Alive (2025)
Als Kinky Machine
- Kinky Machine (1993, MCA Records)
Weblinks
- Offizielle Website
- Rialto bei Discogs
- Rialto bei AllMusic (englisch)
- Inspiracy – Rialto Fansite (englisch)