Rick Littlewood
neuseeländischer Judoka
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Garrick „Rick“ Lenin Littlewood (* 7. Dezember 1940 in Gisborne; † 25. Juli 2018 in Auckland) war ein neuseeländischer Judoka.
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| Voller Name | Garrick Lenin Littlewood | ||||||||||||
| Nation | |||||||||||||
| Geburtstag | 7. Dezember 1940 | ||||||||||||
| Geburtsort | Gisborne, Neuseeland | ||||||||||||
| Größe | 180 cm | ||||||||||||
| Gewicht | 78 kg | ||||||||||||
| Sterbedatum | 25. Juli 2018 | ||||||||||||
| Sterbeort | Auckland, Neuseeland | ||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||
| Graduierung |
8. Dan - Hachidan | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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Werdegang
Littlewood studierte in Japan an der Dōshisha-Universität in Kyōto und trainierte dort unter Ebii Goichi und Kimura Mitsuro.[1]
Bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München war er als erster Judoka für Neuseeland aktiv[1] und erreichte im Mittelgewicht gemeinsam mit dem Jugoslawen Slavko Obadov den 11. Platz. Nach einem Sieg im Erstrundenwettkampf gegen den Polen Adam Adamczyk folgte ein weiterer Sieg in der zweiten Runde gegen den Australier Alex Bijkerk. In der dritten Runde verlor er gegen den Japaner Shinobu Sekine. Der Kampf ging über die volle Distanz, der Sieger wurde per Schiedsrichterentscheid bestimmt.
Zudem war er in der Folge auch der erste Neuseeländer, der das japanische Universitätssystem erfolgreich absolvierte.[1]
Bei den Judo-Ozeanienmeisterschaften 1973 im australischen Sydney gewann Littlewood in der Klasse bis 80 kg die Goldmedaille vor den beiden Australiern Bill Broadhead und Alex Bijkerk.[2] Zwei Jahre später verteidigte er seinen Titel bei den Judo-Ozeanienmeisterschaften 1975 in Christchurch im Finale gegen Andy Buchanan.[3] Zudem sicherte er sich in der Offenen Klasse nach seiner Niederlage im Halbfinale die Bronzemedaille.[3]
Neben den internationalen Top-Ergebnissen konnte Littlewood auch zwischen 1959 und 1979 insgesamt 11 neuseeländische Meistertitel und insgesamt 16 Medaillen bei nationalen Titelkämpfen gewinnen.[4] Beim Kodansha Shiai in Tokio wurde Littlewood mehrfach für seine Technik ausgezeichnet.[1]
Nach dem Ende seiner aktiven Wettkampfkarriere wurde Littlewood Trainer beim Judo-Club Judokwai[1] und an der University of Auckland.[5] Als Trainer betreute er neben dem Nachwuchs auch olympische Judoka wie Daniel Gowing (Olympia 1996 und 2000) oder auch neuseeländische Meister wie Ben Stallworthy.[6]
Littlewood war verheiratet mit seiner japanischen Ehefrau Yumiko und hatte mit ihr drei gemeinsame Töchter.[1] Littlewood starb in seiner Wahlheimat Auckland am 25. Juli 2018 im Alter von 77 Jahren und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof der Stadt Hastings.
Weblinks
- Rick Littlewood in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Rick Littlewood in der Datenbank des Internationalen Olympischen Komitees (englisch)
- Rick Littlewood in der Datenbank des New Zealand Olympic Committee (englisch)
- Rick Littlewood in der Datenbank Find a Grave