Riede (Landkreis Verden)

Gemeinde im Landkreis Verden From Wikipedia, the free encyclopedia

Riede ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Verden, westlich von Thedinghausen zwischen Bremen und Bruchhausen-Vilsen. Die Gemeinde gehört mit Blender, Emtinghausen und Thedinghausen zur Samtgemeinde Thedinghausen.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Riede (Landkreis Verden)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 58′ N,  57′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Verden
Samtgemeinde: Thedinghausen
Höhe: 8 m ü. NHN
Fläche: 27,05 km²
Einwohner: 3090 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27339
Vorwahl: 04294
Kfz-Kennzeichen: VER
Gemeindeschlüssel: 03 3 61 010
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Braunschweiger Str. 10
27321 Thedinghausen
Website: www.thedinghausen.de
Bürgermeister: Axel Heller (CDU)
Lage der Gemeinde Riede (Landkreis Verden) im Landkreis Verden
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Geografie

Gemeindegliederung: Zur Gemeinde Riede gehören neben Riede noch die Ortschaften Heiligenbruch und Felde.

Klima: Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt rund 9–10 °C, während der Jahresniederschlag etwa 700–800 mm erreicht. Die niederschlagsreichsten Monate sind in der Regel Juli und August, während der Februar und März etwas trockener ausfallen.
Aufgrund der geringen Temperaturschwankungen sind Spätfröste im Frühjahr selten, und die Vegetationsperiode beginnt vergleichsweise früh im Jahr.

Geschichte

Der Name Riede kommt von den Talsandflächen der Weserniederung. An deren Nordrand wurde Riede gegründet. 1058 wurde ride erstmals urkundlich erwähnt. Die gotische St.-Andreas-Kirche in Riede wurde um 1270 aus Backstein gebaut.

Die Gemeinde war zunächst Teil des alten Landkreises Grafschaft Hoya. Am 1. Juli 1972 kam die Gemeinde in den Landkreis Verden.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Felde eingegliedert.[2]

Politik

Gemeinderat

Der Rat der Gemeinde Riede besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 62,67 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
46,02 %
(+9,92 %p)
39,34 %
(−16,76 %p)
14,6 %
(+6,8 %p)
20162021
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
c Grüne Liste
Weitere Informationen Partei ...
Partei 2021[4] 2016[5]
SPD57
CDU65
Grüne Liste21
Gesamt 13 Sitze 13 Sitze
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Bürgermeister

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Axel Heller (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen

Das Wappen der Gemeinde Riede zeigt durch die Mitte vertikal verlaufend die Weser in Silber. Darauf ist eine rote nach oben geöffnete Schafschere abgebildet. Links und rechts davon stehen zwei blühende Rohrpflanzen (Reet) auf grünem Grund.

Kultur

Bauwerke

Der eindrucksvolle Stumpf der Windmühle steht noch nicht unter Denkmalschutz
Strecke der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn bei Riede

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Hermann Greve: Bibliographie des Landkreises Diepholz unter Einschluß der Samtgemeinden Harpstedt (Landkreis Oldenburg), Eystrup und Grafschaft Hoya (Landkreis Nienburg) sowie Riede (Samtgemeinde Thedinghausen, Landkreis Verden). Hrsg.: Landkreis Diepholz. Syke/Diepholz 1984 (XXXVIII, 453 Seiten, mit 3505 Titeln).
  • Fritz Garvens: Heimatbuch Riede, Felde, Heiligenbruch. Fritz Garvens, Riede 1996, ISBN 3-923965-05-2.
  • Fritz Garvens: Riede im Wandel der Zeit. Hrsg.: Heimatverein Samtgemeinde Thedinghausen, Thedinghausen 2005, ISBN 3-931699-10-2.
  • Fritz Garvens, Andreas Lechtape, Stefanie Klebe [Ill.], Gudrun Müller [Ill.]: St. Andreas Riede (Kleine Kunstführer, Nr. 2803). Schnell + Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-6948-1.
Commons: Riede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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