Riepke

Ortsteil von Burg Stargard From Wikipedia, the free encyclopedia

Riepke ist ein Ortsteil der Stadt Burg Stargard des Amtes Stargarder Land im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern.[3]

Schnelle Fakten Stadt Burg Stargard ...
Riepke
Koordinaten: 53° 27′ N, 13° 19′ O
Höhe: 69 m ü. NHN
Fläche: 2,22 km²[1]
Einwohner: 31 (4. Juli 2017)[2]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Cammin
Postleitzahl: 17094
Vorwahl: 039603
Südwestlicher Ortseingang
Südwestlicher Ortseingang
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Geografie

Der Ort liegt 5 Kilometer südlich der Stadt Burg Stargard und 12 Kilometer südsüdöstlich von Neubrandenburg in einem Endmoränengebiet östlich des Tollensesees. Die Nachbarorte sind Sabel im Norden, Teschendorf im Osten, Gramelow und Quadenschönfeld im Südosten, Warbende im Süden, Cammin im Südwesten sowie Godenswege im Westen.[4]

Geschichte

Unter dem Namen „Ribike“ wird der Ort im Jahr 1170 erstmals urkundlich erwähnt.[5]

Am 1. Dezember 1910 zählte Riepke 38 Einwohner und bis zum 31. Januar 1919 wurde der Ort vom Ritterschaftlichen Amt Stargard verwaltet. Zuvor eine selbständige Gemeinde im Landkreis Stargard wurde Riepke zum 1. April 1937 erstmals nach Cammin eingemeindet. Mit der Auflösung des Kreises kam der Ort 1946 zum neu gebildeten Landkreis Neubrandenburg. Zwischenzeitlich war der Ort wieder ausgegliedert und eigenständig geworden. Zum 1. Juli 1950 kam er erneut zu Cammin. Durch die Eingemeindung von Cammin in die Stadt Burg Stargard wurde der Ort am 25. Mai 2014 dort ein Ortsteil.[6][7][8][9][10]

Bauwerke

Die Eisenbahnbrücke Riepke ist in die Denkmalliste des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte aufgenommen worden.

Verkehr

Der Ort ist über nur eine asphaltierte Verbindungsstraße erreichbar, die ihn mit dem benachbarten Cammin verbindet. An der durch den Ort verlaufenden Berliner Nordbahn gibt es hier keinen Haltepunkt, jedoch im benachbarten Cammin.[4]

Literatur

  • Literatur über Riepke in der Landesbibliographie MV
  • Das Land Stargard. In: Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaates Mecklenburg-Strelitz. Im Auftrage des Ministeriums (Abteilung für Unterricht und Kunst). I. Band, III. Abteilung: Die Amtsgerichtsbezirke Friedland (2. Hälfte), Stargard und Neubrandenburg – bearbeitet von Georg Krüger, Oberkirchenrat zu Neustrelitz. Kommissionsverlag der Brünslow’schen Verlagsbuchhandlung (E. Brückner), Neubrandenburg 1929, Amtsgerichtsbezirk Stargard – Riepke, S. 139 (online [abgerufen am 5. Juli 2017]).
Commons: Riepke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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