Rima Alaifari

österreichische Mathematikerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Rima Alaifari (* 19. August 1987 im Irak) ist eine österreichische Mathematikerin. Sie ist Professorin an der RWTH Aachen.[1][2]

Leben

Rima Alaifari ist im Alter von drei Jahren mit ihren Eltern aus dem Irak nach Österreich geflüchtet. Sie wuchs in Pucking in der Nähe von Linz auf.[3]

2005 begann sie ein Mathematikstudium an der Johannes Kepler Universität Linz, welches sie mit einem Bachelor und einem Master (2010) in Applied and Industrial Mathematics abschloss. 2014 promovierte sie an der Freien Universität Brüssel unter der Betreuung von Michel Defrise von der Freien Universität Brüssel und Ingrid Daubechies von der Duke University bzw. der Princeton University. Der Titel ihrer Dissertation lautete: „Analysis of the truncated Hilbert transform arising in limited data computerized tomography“.[4][5]

Danach war sie Postdoc an der ETH Zürich. Als sie 2016 zur Assistenzprofessorin für angewandte Mathematik ernannt wurde, war sie die jüngste Professorin an der ETH Zürich. Seit August 2025 ist sie Professorin an der RWTH Aachen und leitet den Lehrstuhl für Analysis und ihre Anwendungen.[6][2][7]

Forschung

Alaifaris Forschungsinteressen liegen in den Bereichen angewandte harmonische Analyse, inverse Probleme und maschinelles Lernen. Sie befasst sich mit den mathematischen Grundlagen der Signal- und Bildverarbeitung sowie der mathematischen Analyse der Lösbarkeit schlecht gestellter inverser Probleme. In der Signal- und Bildverarbeitung sind mathematische Beschreibungen der Datenkompression und auch die effiziente Rekonstruktion tomographischer Daten zentrale Probleme.[5][8]

Einzelnachweise

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