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Rivoli-Kino-Center

ehemaliges Kino in Hannover From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Rivoli-Kino-Center in Hannover,[1] teils auch Rivoli-Lichtspiele genannt,[2] zählte im 20. Jahrhundert zu den sieben großen Premieren-Kinos, die der heutigen niedersächsischen Landeshauptstadt den Status einer Kinometropole einbrachten.[2]

Geschichte

Die Rivoli-Lichtspiele am – heutigen – Platz Am Steintor zählten schon in den 1930er Jahren zu den großen Sieben in Hannover – darunter das Metropol-Theater in der Oberstraße, das Residenz-Theater unter der Adresse Am Mittelfelde, der UFA-Palast am sogenannten „Aegi“, dem Haus der Weltspiele sowie dem Palast-Theater.[2]

Am 28. September 1965 wurde während der Uraufführung der Romanverfilmung von Karl Mays Durchs wilde Kurdistan im Rivoli-Kino die Goldene Leinwand als Filmpreis für mehr als 3.000.000 Zuschauer innerhalb von 12 Monaten verliehen.[3]

Am 15. Dezember 1966 wurde im Rivoli erstmals das Darsteller-Gastspiel zum Film Winnetou und sein Freund Old Firehand gegeben – mit Harald Leipnitz als Bösewicht in der Premierenmannschaft – einen Tag, bevor die Uraufführung im traditionellen Premierenhaus gezeigt wurde, am 16. Dezember im Mathäser-Lichtspielhaus in München.[3]

Im Jahr 1982 wurde ein Teil des Rivoli-Kino-Centers an der Goethestraße abgerissen.[1]

Literatur

  • Rolf Aurich, Susanne Fuhrmann, Pamela Müller (Red.): Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896 – 1991, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Theater am Aegi vom 6. Oktober bis zum 24. November 1991, Hrsg.: Gesellschaft für Filmstudien, Hannover: Gesellschaft für Filmstudien, 1991.

Einzelnachweise

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