Roanoke Island
Insel in den Vereinigten Staaten
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Roanoke [] Island ist eine Insel an der US-amerikanischen Küste von North Carolina. Der Name stammt aus dem lokalen Algonkindialekt. Hier befand sich zum einen die erste englische Siedlung in Nordamerika, zum anderen ist die Insel für das mysteriöse Verschwinden von über 100 englischen Kolonisten gegen Ende des 16. Jahrhunderts bekannt geworden.[1]
| Roanoke | ||
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| Gewässer | Albemarle Sound, Atlantic Intracoastal Waterway | |
| Geographische Lage | 35° 53′ N, 75° 39′ W | |
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| Länge | 16 km | |
| Breite | 4,3 km | |
| Fläche | 46,48 km² | |
| Höchste Erhebung | 22,6 m | |
| Einwohner | 6724 (2000) 145 Einw./km² | |
| Hauptort | Manteo | |
Archäologen sind heute mehrheitlich der Ansicht, dass ein Teil oder alle verschollenen Siedler in einheimische Gemeinschaften eingegliedert wurden – vor allem bei den Croatoan‑Indianern auf Hatteras Island.[2][3]
Geographie
Die 16 km lange und 4,3 km breite Insel mit einer Fläche von 46,48 km² liegt in der Durchfahrt vom Albemarle Sound in den Pamlico Sound in dem durch die Outer Banks vom Atlantik getrennten Sund vor der Küste North Carolinas. Sie gehört zum Dare County North Carolinas und ist über den U.S. Highway 64 mit dem Festland sowie mit Bodie Island verbunden.[4]
Roanoke Island ist kein klassisches Barrier Island direkt am Atlantik, sondern liegt zwischen Festland und den Outer Banks. Die Insel ist grüner und weniger von Sanddünen geprägt als Nags Head oder Hatteras Island, mit vielen Wäldern, Schilfgebieten und ruhigen Küsten entlang der Sounds.[5]
Die größten Ansiedlungen sind Manteo im Norden und Wanchese im Süden der Insel. Manteo ist der Verwaltungssitz (County Seat) von Dare County. Wanchese hat keine eigene Verwaltung, sondern wird vom Dare County verwaltet. Die Gesamtbevölkerung betrug 6.724 nach dem US-Zensus des Jahres 2000.

