Robert Preil
deutscher Fotograf, Kunstmaler und Ansichtskartenverleger
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Leben und Werk
Preils Wirken in Hannover lässt sich seit der Mitte der 1890er Jahre nachweisen durch handschriftliche, datierte und als Cartes de visite vervielfältigte Porträt-Aufnahmen, die auf dem Revers das Atelier des Künstlers unter der Adresse Alte Celler Heerstraße 51 II aufzeigen, „vis-à-vis gegenüber dem Leibniz-Real-Gymnasium“.[2]
Robert Preil – Anfang des 20. Jahrhunderts Mitglied des Historischen Vereins für Niedersachsen – wirkte 1910 als „Photograph und Kunstmaler“[1] im Hause Wiesenstraße 64A Ecke Sextrostraße.[4]
1913 illustrierten die Fotografien Preils den von dem Kunsthistoriker Victor Curt Habicht verfassten Aufsatz Zur gotischen Malerei Hildesheims,[5] ebenso wie Habichts Darlegungen zu Kunstdenkmälern wie den Altar der Nikolaikapelle in Hannover.[6] Diese Zusammenarbeit reichte auch für die von Habicht 1914 herausgegebene Schrift Hannover, in der die Abbildungen mit „Phot. R. Preil“ gezeichnet sind.[7]
„R. Preil“ trat auch als Verleger von Ansichtskarten auf, etwa mit Motiven von Louis Schmedes Gasthaus in Hainholz[8] oder der Burg Hanstein südlich von Göttingen.[9]
Zu Roberts Preils Werken bekanntesten Werken zählt ein Silber-Gelatine-Abzug der Komposition Huthbild des Merz-Künstlers Kurt Schwitters aus dem Jahr 1919.[3][10]
Zu Preils stadtgeschichtlich relevanten Fotografien zählt die im Mai 1921 entstandene und im Besitz des Historischen Museums Hannover befindliche Aufnahme, die als „Hof Wöhler in Hannover-List“ über das Hannover Archiv Verbreitung fand.[11]
Bildbände
- Ludwig Damm (Vorrede), Robert Preil (Fotos): Von alten Friedhöfen der Stadt Hannover, hrsg. vom Magistrat der Stadt Hannover. Druck von J. C. König & Ebhardt, Hannover 1914
