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Robert Steinberg

US-amerikanischer Mathematiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Robert Steinberg (* 25. Mai 1922 in Soroki (Bessarabien), heute Soroca, Moldawien; † 25. Mai 2014[1]) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich u. a. mit Gruppentheorie beschäftigte.

Leben und Wirken

Steinberg wurde 1948 an der Universität Toronto bei Richard Brauer promoviert (Representations of the fractional linear groups).[2] Er war Professor an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, wo er 1992 emeritiert wurde. 1955/56 sowie 1961/62 und 1969 war er am Institute for Advanced Study.

Steinberg entdeckte eine in der Behandlung von Claude Chevalley ausgelassene Klasse von endlichen einfachen Gruppen vom Lie-Typ, die nach ihm benannten Steinberg-Gruppen. Ebenfalls unter dem Namen Steinberg-Gruppe bekannt ist seine Konstruktion der universellen Erweiterung der allgemeinen linearen Gruppe. Diese wurde später von Milnor in der algebraischen K-Theorie für eine explizite Konstruktion von verwendet. Bestimmte Darstellungen endlicher Gruppen über endlichen Körpern der Charakteristik p werden Steinberg-Darstellungen oder Steinberg-Moduln (Steinberg 1957) genannt.

1985 erhielt er den Leroy P. Steele Prize und 1990 den Jeffery-Williams-Preis. Er war seit 1985 Mitglied der National Academy of Sciences. Er war Invited Speaker auf dem Internationalen Mathematikerkongress 1966 in Moskau (Classes of elements of semisimple algebraic groups).

Schriften

  • Collected Papers, AMS 1997

Einzelnachweise

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