Robyn Burley

australische Eiskunstläuferin und Eiskunstlauftrainerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Robyn Burley (* 17. Juni 1958 in Melbourne[1]) ist eine ehemalige australische Eiskunstläuferin und heutige Eiskunstlauftrainerin.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Robyn Burley
Nation Australien Australien
Geburtstag 17. Juni 1958
Geburtsort Melbourne, Australien
Karriere
Verein Ringwood Figure Skating Club
Trainer Nancy Burley
Don Jeandron
Status aktiv
Medaillenspiegel
Australische Meisterschaften 3 × Goldmedaille ? × Silbermedaille ? × Bronzemedaille
Australische Eiskunstlauf-MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 1976 Brisbane Einzel
Gold 1977 Melbourne Einzel
Gold 1978 Sydney Einzel
 
Schließen

Werdegang

Robyn Burley wurde 1958 als zweite Tochter von Eiskunstlaufbahn-Konstrukteur Pat Burley und der ehemaligen Eiskunstläuferin Nancy Burley geboren. Sie begann bereits als Kind trainiert von ihrer Mutter und dem Kanadier Don Jeandron mit dem Eiskunstlauf und gewann 1971 den ersten nationalen Junioren-Titel.[1] Fünf Jahre später wurde Burley erstmals Australische Meisterin und verteidigte den Titel insgesamt zweimal bis 1978.[1] Zuvor hatte von 1972 bis 1975 ununterbrochen ihre ältere Schwester Sharon Burley den Titel geholt.

Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1977 in Tokio erreichte Burley den 17. Platz. Im folgenden Jahr bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 1978 in Ottawa belegte sie den 21. Platz. 1979 nahm sie an der offenen Weltmeisterschaft der Damen in Jaca teil und holte dort ihren ersten und einzigen internationalen Titel, der zugleich der erste internationale Titel einer Australierin war.[1] Obwohl sie damit auch die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 1980 erreicht hatte, konnte sie dort aufgrund eines nicht vollständig verheilten Ermüdungsbruchs im Fuß nicht teilnehmen.[1] Sie beendete daraufhin auch ihre aktive Wettbewerbskarriere.

In der Folge schloss sich Burley ihrer Schwester Sharon an und gehörte zur Eiskunstlauf-Show von TV-Moderator Mike Walsh, für welche ihre Mutter als Choreografin arbeitete.[1] Nach einer Einladung zu einem Showwettkampf nach China 1981 übernahm Burley als Trainerin das chinesische Eiskunstlaufteam. Zudem arbeitete sie als Technische Beraterin für die Internationale Eislaufunion (ISU). Für die Australien-Tour der britischen Paarläufer Jayne Torvill und Christopher Dean, die bei den Olympischen Winterspielen 1984 in Sarajevo Gold gewannen, war sie gemeinsam mit ihrer Schwester als Vorläuferin aktiv.[1] Auch dabei wurde die Choreografie von ihrer Mutter Nancy gestaltet.[1]

Später trainierte Burley auf der von ihren Eltern betriebenen Bahn, dem Bundall Ice Rink an der Goldküste, und brachte dabei auch Talente, wie Robert McNamara, auf internationales Niveau. Heute arbeitet sie als Trainerin und Direktorin für den Australischen Eiskunstlaufverband (englisch Australian figure skating association) aktiv und trainiert im O’Brien Icehouse in Melbourne.[1]

Robyn Burley hat einen Studienabschluss in Sportpsychologie sowie einen Master of Arts.[1]

2004 wurde Burley gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester Sharon als eine der ersten Mitglieder in die Ice Skating Australia Hall of Fame aufgenommen.[2]

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI