Rodrigo Galilea

chilenischer Rechtsanwalt, Geschäftsmann, Politiker, Rechtsanwalt und Geschäftsmann From Wikipedia, the free encyclopedia

Rodrigo Galilea Vial (* 3. November 1966 in Santiago) ist ein Jurist und Politiker aus Chile, Mitglied der Renovación Nacional (RN). Er war Intendente der Region Maule zwischen 2010 und 2014 während der ersten Regierung von Sebastián Piñera.

Rodrigo Galilea Vial (2022)

Seit März 2018 ist er Senator für den 9. Wahlkreis der Region del Maule und wurde am 9. September 2023 zum Vorsitzenden der RN gewählt, gemeinsam mit Andrea Balladares als Generalsekretärin.

Biografie

Er ist Sohn von Víctor Galilea Linares, ehemaligem Präsidenten der Cámara Chilena de la Construcción (CChC), und Gloria Vial Rodríguez. Fünftes von elf Kindern. Verheiratet mit Pilar Vicuña Molina, Geschäftsführerin der Stiftung „Corporación Ven y Ayúdame“, Vater von fünf Kindern.

Er besuchte das Colegio Tabancura in Santiago und studierte Rechtswissenschaft an der Pontificia Universidad Católica de Chile, wo er 1990 zum Anwalt zugelassen wurde. Anschließend belegte er Theologiekurse an der Universidad Católica del Maule.

Im privaten Sektor arbeitete er für Unternehmen wie Lucchetti, Aguas San Pedro S.A., Agrícola El Volcán S.A. und Aguas y Riles S.A. Im Bildungsbereich war er Direktor der Verwaltungsgesellschaft der Schulen Pumahue und Manquecura sowie Direktor des Colegio Inglés de Talca. Er war auch in der CChC der Region Maule aktiv.[1]

Bis 2010 war er Teilhaber der Constructora Galilea, von deren Leitung er damals zurücktrat, jedoch Gesellschafter blieb. Das Unternehmen geriet 2023 in die Kritik, nachdem Bewohner des Viertels Parque Zapallar in Curicó durch die Überschwemmung des Río Guaiquillo geschädigt wurden.[2] Zudem wurde die Baufirma in Peru mindestens 32-mal wegen Problemen mit Sozialwohnungen sanktioniert.[3]

Am 11. März 2010 wurde er zum Intendanten der Region Maule ernannt und übte das Amt bis 11. März 2014 unter Präsident Piñera aus. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit musste er die Folgen des Erdbebens und Tsunamis vom 27. Februar 2010 bewältigen.[4]

Im März 2017 kündigte er seine Kandidatur für den Senat an.[5] Er trat im Bündnis Chile Vamos an und gewann mit 28 268 Stimmen (7,64 %) einen Sitz im Senat. Am 11. März 2018 trat er sein Mandat an.

Einzelnachweise

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