Rogelio Valdivieso Eguiguren
ecuadorianischer Diplomat und Politiker des Partido Social Cristiano (PSC)
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Rogelio Valdivieso Eguiguren (* 4. Juli 1928 in Loja; † 29. Mai 2011 in Quito) war ein ecuadorianischer Diplomat und Politiker des Partido Social Cristiano (PSC), der unter anderem zwischen 1968 und 1970 Außenminister von Ecuador war.
Leben
Rogelio Valdivieso Eguiguren absolvierte ein Studium an der Universidad Nacional de Loja (UNL), welches er mit einem Licenciado beendete. Er trat in den diplomatischen Dienst ein und war als Nachfolger von Abel Romeo Castillo zwischen 1960 und seiner Ablösung durch Rodrigo Jácome Moscoso 1961 Botschafter in Bolivien. Er wurde am 1. September 1968 als Nachfolger von Gustavo Larrea Córdova[1] zum Außenminister ernannt und bekleidete dieses Amt während der letzten Amtszeit des gewählten Präsidenten José María Velasco Ibarra,[2] bis zum 31. August 1970, als sich der Präsident zum Diktator des Landes erklärte. Daraufhin übernahm José María Ponce[3] den Posten des Außenministers.[4] 1970 gehörte er zu den Unterzeichnern des Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Ecuador.
Valdivieso war außerdem als Nachfolger von Alfredo Luna Tobar von 1976 bis zu seiner Ablösung durch Gustavo Ruales Viel 1981 Botschafter in Brasilien und übernahm im Anschluss von Manuel de Guzmán Polanco 1982 den Posten als Botschafter in Argentinien, auf dem er bis zu seiner Ablösung durch Gonzalo Almeida Urrutia 1984 blieb. 1986 wurde er für die Christlich-Soziale Partei PSC (Partido Social Cristiano) Mitglied des Nationalkongresses (Congreso Nacional) und vertrat in diesem bis 1988 die Provinz Loja.[5] Aus seiner Ehe mit María Esther Eguiguren gingen fünf Kinder hervor.
Weblinks
- Valdivieso Eguiguren, Rogelio. rulers.org, abgerufen am 20. Januar 2026 (englisch).
- Obituarios: Rogelio Valdivieso Eguiguren (La Hora) ( vom 4. März 2016 im Internet Archive)