Roger Schneider (Schriftsteller)
Schweizer Schriftsteller
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Roger Schneider (* 26. März 1910 in Neuenburg; † 10. Juli 2005 in Köniz; heimatberechtigt in Bern) war ein Schweizer Schriftsteller.
Leben
Familie und Ausbildung
Der reformiert getaufte, gebürtige Neuenburger Roger Schneider, Sohn der Serviertochter Anna Margaretha Blättermann, Adoptivsohn des Coiffeurs Ernst Schneider, erhielt nach seinem Pflichtschulabschluss in Bern eine Ausbildung zum Coiffeur.
Roger Schneider heiratete im Jahre 1938 Alice Elsa, die Tochter des Hans Wynistorf. Er verstarb im Sommer 2005 in seinem 96. Lebensjahr in Köniz im Kanton Bern.
Berufliche Laufbahn
Nach Wanderjahren, die ihn nach Lausanne, Paris und London führten, kehrte er in die Schweiz zurück, dort bekleidete er Berufsstellen in Lugano, Davos und Luzern. 1936 übernahm er das elterliche Coiffeurgeschäft, das er infolge des Aktivdiensts zum Konkurs anmelden musste. Im Anschluss war Roger Schneider ab 1941 als Kondukteur und Wagenführer bei den Städtischen Verkehrsbetrieben Bern. Ab 1947 arbeitete er als Aufseher und Fremdenführer im Bundeshaus, zuletzt stand er im Einsatz als Ständerats- und Bundesratsweibel. Darüber hinaus wirkte er als Laienschauspieler und Regisseur.
Roger Schneider trat als Autor von Dialektstücken sowie autobiografisch untermalten Erzählungen hervor.
Werke
Dialektstücke
- Der Frömdelegionär : Dialektstück in 5 Akten. Francke, Bern 1956.
- Der Stüürverweigerer : Viel Luschtigs mit eme Hämpfeli Besinnlichem i 3 Akte. Francke, Bern 1957.
- Ds Doppelläbe : dreiviertel Stunde fröhlichi Unterhaltig i eim Akt. Francke, Bern 1957.
- Der Fall Mettler : Kriminal-Dialektstück in 4 Akten. Viktoria-Verlag, Bern 1959.
- Üses Vreni : Dialektlustspiel in 2 Akten. Francke, Bern 1967.
- Der Unggle us Amerika : Bühnenstück in einem Akt. Theaterverlag Spring, Brugg 1978.
- Ds Pflegchind : Volksstück in 3 Akten. Theaterverlag Spring, 1978.
Autobiografisch untermalene Erzählungen
- Unger der Bundeshuuskupple : e Weibel verzellt. Emmentaler Druck, Langnau 1987, ISBN 3-85654-871-8.
- Abgstämplet : d Gschicht vonere ledige Mueter. Emmentaler Druck, Langnau 1994.
- Der Flickschueni: Gschichte vo früecher. Licorne-Verlag, Murten 2000, ISBN 3-85654-827-0.
Literatur
- Marcel Müller: Roger Schneider. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Publikationen von und über Roger Schneider im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Lexikoneintrag in Literapedia Bern
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schneider, Roger |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 26. März 1910 |
| GEBURTSORT | Neuenburg |
| STERBEDATUM | 10. Juli 2005 |
| STERBEORT | Köniz |