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Roggenburg (Bayern)

Gemeinde im Landkreis Neu-Ulm in Bayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Roggenburg ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Neu-Ulm.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Roggenburg (Bayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Roggenburg hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 17′ N, 10° 14′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Neu-Ulm
Höhe: 554 m ü. NHN
Fläche: 27,43 km²
Einwohner: 2747 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 89297, 89290
Vorwahl: 07300
Kfz-Kennzeichen: NU, ILL
Gemeindeschlüssel: 09 7 75 149
Gemeindegliederung: 10 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Prälatenhof 2
89297 Roggenburg
Website: www.roggenburg.de
Erster Bürgermeister: Thomas Franke
Lage der Gemeinde Roggenburg im Landkreis Neu-Ulm
KarteBaden-WürttembergLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis GünzburgLandkreis UnterallgäuAuwald (gemeindefreies Gebiet)Oberroggenburger WaldStoffenrieder ForstUnterroggenburger WaldAltenstadt (Iller)BellenbergBuch (Schwaben)ElchingenHolzheim (bei Neu-Ulm)IllertissenKellmünz an der IllerNersingenNeu-UlmOberrothOsterbergPfaffenhofen an der RothRoggenburg (Bayern)Senden (Bayern)UnterrothVöhringen (Iller)Weißenhorn
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Ingstetten bei Roggenburg
Gemeindeteil Biberach um 1900
Kloster Roggenburg

Bekannt ist der Ort durch das Kloster Roggenburg, das heute wieder vom Orden der Prämonstratenser genutzt wird. An das Kloster angegliedert ist ein Umwelt- und Kulturzentrum mit überregionalem Einzugsbereich.

Geographie

Der Ort in der Region Donau-Iller in Mittelschwaben liegt 30 Kilometer südöstlich von Ulm und 40 Kilometer nördlich von Memmingen. Die Ortsteile Roggenburg, Biberach und Meßhofen liegen an der Biber, die auch den 15 Hektar großen Langweiher durchfließt. Ingstetten, Schießen und Unteregg liegen am Osterbach.

Es gibt zehn Gemeindeteile: (ehemalige Gemeinden mit Gemeindeteilen, in Klammern Einwohnerzahl am 23. März 2023)[2][3]

Geschichte

Roggenburg war ursprünglich offenbar die Burg des früh ausgestorbenen Hochadelsgeschlechts derer von Bibereck.

Das bayerische Urkataster zeigt Roggenburg in den 1810er Jahren als einen Sitz des Deutschherrenordens mit dem Kloster, Ställen, Wirtschaftsgebäuden, fünf weiteren Herdstellen und drei Weihern.[4]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Juli 1972 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Biberach, Ingstetten und Meßhofen die Gemeinde Roggenburg neu gebildet. Sie wurde nach dem Kloster benannt.[5] Schießen kam am 1. Mai 1978 hinzu.[6]

Einwohnerentwicklung

Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Gemeinde von 2288 auf 2758, d. h. um 470 Einwohner bzw. um 20,5 %.[7]

Die Einwohnerzahl am 23. März 2023 betrug 2820.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern und dem Ersten Bürgermeister. Die Kommunalwahlen seit 2014 führten zu folgenden Stimmenanteilen und Sitzverteilungen:

Weitere Informationen Jahr, SPD ...
Jahr SPDÜWV SchießenFW Meßhofen/RoggenburgWG BiberachWG IngstettenGesamtWahlbeteiligung
2014[8] Sitze 534214 61,3 %
Stimmenanteil 35,4 %22,5 %25,7 %16,5 % 100 %
2020[9]Sitze 53421460,5 %
Stimmenanteil 33,2 %23,5 %25,9 %17,4 %100 %
2026 Sitze

Stimmenanteil

1

6,5 %

4

27,0 %

3

24,0 %

4

25,6 %

2

16,8

14

100 %

70,0 %
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Bürgermeister

Zum Bürgermeister wurde bei den Kommunalwahlen 2014 Mathias Stölzle mit 98,4 % der abgegebenen gültigen Stimmen gewählt (Wahlbeteiligung: 61,2 %); am 15. März 2020 wurde er mit 96,3 % der Stimmen für weitere sechs Jahre gewählt. Bei der Bürgermeisterwahl 2026 (Wahlbeteiligung: 69,0 %)gewann Thomas Franke die Wahl mit 66,5 % der Stimmen gegen Manuel Korn (33,5 %).

Parteienlandschaft Gemeinde Roggenburg

Bis zum Jahr 2026 wurde die Kommunalpolitik in Roggenburg überwiegend von örtlichen Wählervereinigungen und Wählergemeinschaften geprägt.

Wappen

Wappen Gde. Roggenburg
Wappen Gde. Roggenburg
Blasonierung: „Durch eine eingeschweifte rote Spitze, darin auf grünem Dreiberg drei goldene Roggenähren, gespalten; vorne in Silber ein linksgewendeter rot bewehrter schwarzer Biber, der einen silbernen Fisch im Maul hält, hinten geviert von Silber und Schwarz.“[10]

Baudenkmäler

Herausragendes Baudenkmal ist das Kloster Roggenburg des Ordens der Prämonstratenser.

Bodendenkmäler

Einzelnachweise

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