Rolf Fringer

österreichischer Fußballtrainer From Wikipedia, the free encyclopedia

Rolf Fringer (* 26. Januar 1957 in Adliswil, Schweiz) ist ein österreichischer Fußballtrainer und Fernseh-Experte. Er ist insbesondere in der Schweiz tätig und war von 1996 bis 1997 Schweizer Nationalteamtrainer.

Schnelle Fakten Personalia, Herren ...
Rolf Fringer
Personalia
Geburtstag 26. Januar 1957
Geburtsort Adliswil, Schweiz
Größe 177 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1978 FC Luzern
1978–1981 CS Chênois 29 (2)
1981–1983 FC Luzern 36 (1)
1983–1985 SC Zug 48 (2)
1986–1987 FC Altdorf (Spielertrainer)
1987–1990 FC Schaffhausen (Spielertrainer) 0
Stationen als Trainer
Jahre Station
1986–1987 FC Altdorf (Spielertrainer)
1987–1990 FC Schaffhausen (Spielertrainer)
1990–1992 FC Schaffhausen
1992–1995 FC Aarau
1995–1996 VfB Stuttgart
1996–1997 Schweiz
1998 Grasshopper Club Zürich
2000–2002 FC Aarau
2003 al-Wahda
2004 Apollon Limassol
2004–2005 PAOK Saloniki
2006–2007 FC St. Gallen
2008–2011 FC Luzern
2012 FC Zürich
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Karriere

Vereinstrainer

Die größten Erfolge waren für Fringer der Gewinn der Schweizer Meisterschaft mit dem FC Aarau (1993) und dem Grasshopper Club Zürich (1998). Von April 2006 bis zum 8. Oktober 2007 war Fringer beim Schweizer Super-League-Verein FC St. Gallen angestellt. Ende Oktober 2008 wurde Fringer vom FC Luzern verpflichtet, am 2. Mai 2011 wurde er entlassen.[1] Am 30. März 2012 gab der FC Zürich bekannt, dass Fringer ab dem 1. Juli 2012 als Trainer arbeiten wird.[2] Am 26. November 2012 wurde er dort freigestellt.[3]

Schweizer Nationalmannschaft

Am 31. August 1996 übernahm er von seinem Vorgänger Artur Jorge das Traineramt für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Nachdem diese in den Qualifikationsspielen für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich klar gescheitert war – nicht zuletzt wegen der in der Schweiz als Blamage empfundenen 0:1-Niederlage im Auftaktspiel gegen Aserbaidschan in Baku –, wurde er nach elf Spielen (vier Siege, ein Remis und sechs Niederlagen) am 11. Oktober 1997 von Gilbert Gress als Coach abgelöst.

Sportchef

Ab 2015 war Fringer der Sportchef des FC Luzern. Am 7. Januar 2016 wurde er freigestellt.[4]

TV-Experte

Mit Beginn der Super League 2017/18 im Juli 2017 gehört Fringer zum Experten-Team von Blue Sport.[5] Nach einem Ligaspiel des FC Sion beim FC Lugano am 21. September 2017 wurde Fringer von Sion-Präsident Christian Constantin tätlich angegriffen.[6] Fringer kündigte an, Strafanzeige wegen Körperverletzung einzureichen.[7] Ende 2017 versöhnten sich die beiden.[8]

Privates

Fringer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt in Hergiswil im Kanton Nidwalden.[9]

Auszeichnungen

Literatur

Einzelnachweise

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