Roman Kofman

ukrainischer Dirigent From Wikipedia, the free encyclopedia

Roman Isaakowytsch Kofman (ukrainisch Роман Ісаакович Кофман; * 15. Juni 1936 in Kiew, Ukrainische SSR, Sowjetunion; † 25. Februar 2026[1][2]) war ein sowjetischer bzw. ukrainischer Dirigent.

Leben und Wirken

Roman Kofman studierte an der Nationalen Musikakademie der Ukraine bei Michael Kanerschtein. Ab 1963 arbeitete er als Konzertmeister im Kyiv Chamber Orchestra. Von 1990 bis 2016 war er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Kyiv Chamber Orchestra,[3] das in dieser Zeit zu einem Ensemble der Weltspitze wurde.

In den Jahren 2003 bis 2008 arbeitete er als Generalmusikdirektor im Beethoven Orchester Bonn. Kofman war Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2008)[4] und Preisträger des Preises ECHO Klassik (2007).

Von 2012 bis 2019 leitete er das 1995 gegründete National Philharmonic Orchestra of Ukraine (NPOU).[5]

Er dirigierte 70 Orchester weltweit in Europa, Amerika, Asien und Afrika (u. a. das Orchester des Westdeutschen Rundfunks, das Berner Symphonieorchester, das Orchester des Bayerischen Rundfunks, des Mitteldeutschen Rundfunks, des Saarländischen Rundfunks und die Münchner Philharmoniker).[6][7]

Unterricht

Als Professor für Dirigieren unterrichtete er an der Nationalen Musikakademie der Ukraine. Auch leitete er Meisterklassen in Deutschland und in der Ukraine.[8]

Literatur

  • Thomas Vitzthum: Schostakowitsch, Dimitri – Symphony No.7: Prophetisch. In: Klassik.com. 1. April 2005;.
  • Roman Kofman. In: CD Booklet Viera Janárčeková. Kairos, 2023, S. 24, abgerufen am 27. Februar 2026.
  • Ulrich Bumann: Dirigieren ist eine dunkle Sache. In: General-Anzeiger (Bonn). 27. Februar 2003, archiviert vom Original am 3. Dezember 2015; abgerufen am 27. Februar 2026.

Einzelnachweise

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