Roosendaal

Stadt in den Niederlanden From Wikipedia, the free encyclopedia

Roosendaal (anhören/?) ist eine Gemeinde in den Niederlanden in der Provinz Noord-Brabant. Sie hat eine Gesamtfläche von etwa 107,2 km² und am 1. Januar 2026 wohnten hier 78.171 Einwohner. Zur Gemeinde gehören neben der Stadt gleichen Namens die Dörfer Nispen, Heerle, Moerstraten, Wouwse Plantage, Wouw und einige kleinere Ortschaften.

Schnelle Fakten
Gemeinde Roosendaal
Flagge der Gemeinde Roosendaal
Flagge
Wappen der Gemeinde Roosendaal
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Noord-Brabant
Bürgermeister Erik van Merrienboer (PvdA; kommissarisch)[1]
Sitz der Gemeinde Roosendaal
Fläche
 – Land
 – Wasser
107,16 km²
106,50 km²
0,66 km²
CBS-Code 1674
Einwohner 78.171 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 729 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 32′ N,  27′ O
Bedeutender Verkehrsweg A17 A58 E312 N262 N268
Vorwahl 0165
Postleitzahlen 4701–4709, 4724–4727
Website roosendaal.nl
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Lage und Wirtschaft

Roosendaal liegt im Westen der Provinz Noord-Brabant an der Grenze zu Belgien zwischen Bergen op Zoom und Breda an der Eisenbahn und der Autobahn RotterdamAntwerpen. Roosendaal ist ein wichtiger Grenzbahnhof. Wegen der Grenzlage haben viele Transportunternehmen ihren Sitz in der Gemeinde. Es gibt aber noch viele andere, vor allem kleinere, Industrie- und Handelsbetriebe.

Geschichte

Das Dorf Roosendaal entstand im 13. Jahrhundert um eine Kapelle. Im 15. und 16. Jahrhundert war der Handel mit Torf von Bedeutung. Roosendaal wurde 1809 von König Louis Bonaparte zur Stadt erklärt. Als die belgischen Eisenbahnen 1854 die Bahnstrecke Antwerpen–Lage Zwaluwe eröffnet hatten, begann die Blütezeit der Stadt.

Sehenswürdigkeiten

Das Rathaus von Roosendaal stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im „Tongerlohuys“ (1762) befindet sich das Stadtmuseum.

Das Dorf Wouw hat eine bekannte Windmühle.

Südlich von Roosendaal liegt ein Wald (Wouwse Plantage) mit historischem Zentrum.

Politik

Die Vrije Liberale Partij setzte sich bei der Wahl am 18. März 2026 mit einem Stimmanteil von 14,71 Prozent zum zweiten Mal in Folge durch. In der Legislaturperiode 2026–2030 besteht eine Koalition aus der Vrije Liberale Partij, der VVD, der Roosendaalse Lijst, GroenLinks-PvdA und dem CDA.

Gemeinderat

Kommunalwahl am 18. März 2026[3]
Wahlbeteiligung: 42,02 %
 %
20
10
0
14,71
13,54
12,85
12,30
10,81
8,32
6,41
5,97
5,57
9,51
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−12,43
+2,73
−4,51
−4,16
+1,09
+4,25
+3,44
+5,97
+0,64
+2,96
VLP
RL
VL
LDR
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Vrije Liberale Partij
c Roosendaalse Lijst
d 2022 als eigenständige Wahllisten
g Vitaal Liberaal
h Lijst De Regt
j Burger Belangen Roosendaal 5,48 % (+1,23 %), SP 2,25 % (+2,25 %), BVNL 1,78 % (+1,78 %), ChristenUnie 0 % (–2,30 %)

Der Gemeinderat wird seit der Gründung von Roosendaal folgendermaßen gebildet:

Weitere Informationen Partei, Sitze a ...
ParteiSitze[3] a
199619992002200620102014201820222026
Vrije Liberale Partij56115
VVD d578794545
Roosendaalse Lijst b c8612899875
PvdA333842225
GroenLinks33222133
Progressief Overleg Roosendaal
CDA998655434
FvD13
Vitaal Liberaal12
Lijst De Regt2
D6600012222
Burger Belangen Roosendaal12
SP11233530
ChristenUnie010
Nieuwe Democraten321
Vrije Lijst d55
Roosendaals Belang Riet Knappers b11
Gesamt353535353535353535
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Sitzverteilung im Gemeinderat von Roosendaal 2026[3]
5
2
5
5
2
2
2
5
4
3
5 2 5 5 2 2 2 5 4 3 
Insgesamt 35 Sitze
  • GL-PvdA: 5
  • D66: 2
  • VLP: 5
  • RL: 5
  • VL: 2
  • LDR: 2
  • BBR: 2
  • VVD: 5
  • CDA: 4
  • FvD: 3
Anmerkungen
a 
Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.
b 
Zur Kommunalwahl im Jahr 2002 ging Roosendaals Belang Riet Knappers in die Roosendaalse Lijst auf.
c 
Bis einschließlich 2006 kandidierte die Roosendaalse Lijst als Roosendaalse Lijst Piet Rampaart.
d 
Die Mitglieder der Vrije Lijst schlossen sich zur Kommunalwahl 2002 der örtlichen VVD-Fraktion an.

College van B&W

Die Koalitionsparteien CDA, GroenLinks und VVD sind mit jeweils einem Beigeordneten im College van burgemeester en wethouders vertreten, während die Roosendaalse Lijst durch zwei Beigeordnete im Kollegium repräsentiert wird. Folgende Personen gehören zum Kollegium und haben folgende Ressorts inne[4]:

Weitere Informationen Funktion, Name ...
FunktionNameParteiRessortAnmerkung
BürgermeisterErik van MerrienboerPvdAallgemeine administrative Angelegenheiten, öffentliche Ordnung und Sicherheit, regionale Verwaltungszusammenarbeit, Überwachung und Vollstreckung, sicherer Lebensraum, Kommunikation, Bürgerproblemekommissarisch; seit dem 18. Mai 2026 im Amt[1]
BeigeordneteToine TheunisRoosendaalse LijstRaumplanung, Finanzen, Wohnen und KulturStellvertreter des Bürgermeisters
René van GinderenCDAJugend, Bildung, Sport, Arbeitsmarkt/-partizipation
Klaar KoenraadGroenLinksNachhaltigkeit, Pflege, Volksgesundheit, Verwaltungsreform
Cees LokVVDWirtschaft, Innenstadt, Mobilität, Dienstleistung
Inge RaaijmakersRoosendaalse LijstVerwaltung öffentlichen Raumes, vitale Bezirke und Dörfer, Wohl und ambulante Pflege
GemeindesekretärElmar Frankenseit dem 2. April 2019 im Amt
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Sport

Der Fußballverein RBC Roosendaal spielte 2006 noch in der Eredivisie, stieg aber chancenlos ab. Nachdem der Verein 2011 Insolvenz anmelden musste, erfolgte 2012 ein Neustart in der 5. Amateurliga. Mit großem Vorsprung erreichte der Verein zum Saisonende den ersten Tabellenplatz.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Commons: Roosendaal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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