Rosenheim (Landkreis Altenkirchen)

zur Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain im Lkr. Altenkirchen, Rheinland-Pfalz, gehörende Ortsgemeinde; bis 1963 Kotzenroth From Wikipedia, the free encyclopedia

Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Rosenheim (Landkreis Altenkirchen)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 43′ N,  51′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Betzdorf-Gebhardshain
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 4,09 km²
Einwohner: 751 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 184 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57520
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 095
Adresse der Verbandsverwaltung: Hellerstraße 2
57518 Betzdorf
Website: www.vg-bg.de
Ortsbürgermeister: Bernd Mockenhaupt
Lage der Ortsgemeinde Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Pfarrkirche St. Jacobus in Rosenheim

Geographische Lage

Die Ortsgemeinde liegt im nördlichen Westerwald zwischen Betzdorf und Hachenburg; Nachbargemeinden sind Elkenroth im Nordosten, Nauroth im Südosten, Luckenbach im Südwesten und Malberg im Westen. Durch den Ort fließt der Rosbach.

Geschichte

Rosenheim hieß früher Kotzenroth, was auf den althochdeutschen Vornamen Cozo aus der Zeit der Rodungen zurückzuführen ist. Die Umbenennung wurde von den Einwohnern beantragt, nach vielen Jahren Streit wurde der Name Rosenheim 1963 von den Behörden akzeptiert. Namensgeber ist der durch Rosenheim fließende Rosbach, ein Bach, der in die Kleine Nister mündet. Mundartlich wird der Ort auch heute noch – vor allem von älteren Bewohnern – Kotzert genannt.

Die Gemeinde gehört mit den Nachbarpfarreien als Exklave zum Bistum Trier, weshalb das Gebiet auch „Trierische Insel“ genannt wird.

Rosenheim war lange Zeit Bergbauort. Bis 1906 wurde hier Eisenerz (Grube „Hochacht“) und bis 1976 Basalt abgebaut. Der größte Steinbruch, die Rosenheimer Lay, ist heute ein Naturschutzgebiet.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Rosenheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

JahrEinwohner
1815125
1835168
1871193
1905294
1939460
1950533
JahrEinwohner
1961584
1970653
1987654
1997770
2005760
2025751

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Rosenheim (Landkreis Altenkirchen) besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Bürgermeister

Ortsbürgermeister von Rosenheim ist Bernd Mockenhaupt. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 75,45 %[4] und am 9. Juni 2024 als einziger Bewerber mit 70,8 % jeweils für fünf Jahre wiedergewählt.[5]

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Kirche Sankt Jakobus, die 1904 aus vor Ort abgebautem Basalt errichtet wurde, steht heute unter Denkmalschutz.

Liste der Kulturdenkmäler in Rosenheim (Landkreis Altenkirchen)

Verkehr

Der Bahnhof Rosenheim (Westerw) lag an der Bahnstrecke Scheuerfeld–Emmerzhausen.

Literatur

  • Konrad Fuchs: Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain. 1815–1970. Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9.
Commons: Rosenheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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