Rotbauchtangare

Art der Gattung Schillertangaren (Tangara) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Rotbauchtangare (Tangara velia) ist eine in Südamerika vorkommende Vogelart aus der Familie der Tangaren (Thraupidae).

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Rotbauchtangare

Rotbauchtangare (Tangara velia)

Systematik
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Tangaren (Thraupidae)
Unterfamilie: Thraupinae
Gattung: Schillertangaren (Tangara)
Art: Rotbauchtangare
Wissenschaftlicher Name
Tangara velia
(Linnaeus, 1758)
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Merkmale

Die Rotbauchtangare erreicht eine Körperlänge von 12 bis 14 Zentimetern und ein Gewicht von 18,0 bis 23,0 Gramm.[1] Im Gesamterscheinungsbild der Vögel überwiegen blaue Farbtöne. Einige Körperteile sind andersfarbig: Oberkopf, Nacken, Rücken und Kehlband sind schwarz, der Bauch ist rotbraun, der Bürzel gelbgrün. Beide Geschlechter unterscheiden sich farblich kaum. Die Weibchen zeigen etwas blassere Farben.

Verbreitung, Unterarten und Lebensraum

Verbreitungsgebiet der Rotbauchtangare (grün)

Neben der im Hochland Guayanas vorkommenden Nominatform Tangara velia velia sind drei weitere Unterarten bekannt:

Rotbauchtangare besiedeln bevorzugt feuchte Wälder und Várzea-Landschaften in Gebieten, die vom Flachland bis in eine Höhe von 1200 Metern reichen.

Lebensweise

Die Vögel ernähren sich in erster Linie von Früchten, in geringem Maße auch von Gliederfüßern (Arthropoda). Früchte werden meist kopfabwärts gefressen. Vielfach wird die Nahrung in den Baumwipfeln gesucht. Die Rotbauchtangare leben paarweise oder in kleinen Gruppen, zuweilen auch in Gesellschaft mit anderen Tangaren-Arten. Bezüglich des Brutverhaltens gibt es nur sehr unvollständige Angaben.

Gefährdung und Schutz

Die Rotbauchtangare ist in Schutzgebieten und Nationalparks nicht selten und wird demzufolge von der Weltnaturschutzorganisation IUCN als Least Concern = nicht gefährdet“ klassifiziert.[2] Bei der Unterart Tangara velia cyanomelas sind jedoch aufgrund der Urbarmachung von Waldgebieten bereits einige bisherige Lebensräume verloren gegangen.

Einzelnachweise

Literatur

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