Rothenuffler Berg

Berg im Wiehengebirge im westfälischen Kreis Minden-Lübbecke From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Rothenuffler Berg ist ein rund 245 m ü. NHN hoher Berg im Wiehengebirge im westfälischen Kreis Minden-Lübbecke. Er liegt auf der Grenze der Gemeinde Hille zur Stadt Bad Oeynhausen, die hier im Zuge des Gebirgskammes verläuft. Der Gipfelpunkt selbst liegt auf dem Gebiet der Stadt Bad Oeynhausen.

Schnelle Fakten
Rothenuffler Berg
Der Rothenuffler Berg von Westen, Blick über den Pass vom Bergkirchener Kopf
Der Rothenuffler Berg von Westen, Blick über den Pass vom Bergkirchener Kopf
Höhe 245 m ü. NHN
Lage Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland[1][2]
Gebirge Wiehengebirge[A 1][1][2][3][4][5][6]
Koordinaten 52° 15′ 59″ N,  46′ 58″ O
Topo-Karte 1:25.000 (TIM-online)
Rothenuffler Berg (Nordrhein-Westfalen)
Rothenuffler Berg (Nordrhein-Westfalen)
Typ Bergrücken
Gestein Tonstein etc.[A 2][2]
Alter des Gesteins Dogger, Malm[2]
Besonderheiten Kirche mit Wittekindsquelle
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Beschreibung

Der Rothenuffler Berg hat wie fast alle Berge im Wiehengebirge einen langgestreckten Kammgipfel (Egge) und ist von den westlich anschließenden Gipfeln nur durch Dören getrennt. Der Berg wird dennoch als markanter Gipfel wahrgenommen, da die sich anschließende Döre 700 Meter westlich des Berges, der Pass bei, bzw. in Bergkirchen, sehr ausgeprägt ist. Jenseits des Passes liegt der Bergkirchener Kopf. Beide Berge bilden für den Gebirgspass die flankierenden Höhen. Der Rothenuffler Berg stellt auch den westlichen Eckpfeiler des geschlossenen, knapp 10 Kilometer langen und zwischen 0,5 und 2,2 Kilometer breiten Waldgürtels vom Durchbruch der Porta Westfalica bis hierher dar, denn der Pass bei Bergkirchen ist für einen kurzen Abschnitt waldfrei. 2,5 Kilometer nördlich des Berges liegt die namensgebende Ortschaft Rothenuffeln.

Tourismus

Über den Berg verlaufen der Wittekindsweg, der E11 und der Rundwanderweg Rund um den Jordansprudel. Unweit südlich des Gipfels verläuft der Mühlensteig. Im Osten bei Bergkirchen verläuft der Nikolausweg.[7]

Anmerkungen

  1. Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme wird die Erhebung konkret zur Einheit „532.3 Bergkirchener Eggen“ der übergeordneten Haupteinheit532 Östliches Wiehengebirge“ gezählt. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur GroßregionD36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
  2. Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Tonsteine bis Kalksteine und Sandsteine (genauer: Kalk-, Mergel-, Ton- und Sandstein, lokal oolithisch und konglomeratisch, lokal Steinkohlen, Anhydrit, Gips und Steinsalz); in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonsteine bis Mergelsteine (genauer: Ton- und Tonmergelstein, lokal Schluff- und Sandstein, z. T. mit Toneisensteingeoden, untergeordnet Kalk- und Mergelstein, oolithisch).

Einzelnachweise

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