Er ist Mitglied des Royal Institute of British Architects, Mitglied[2] in der Architektenkammer Sachsen, war bis 2013 Mitglied der Professional Lighting Designer’s Association (PLDA) und ist seit 2014 Vizepräsident der Federation of International Lighting Designers (FILD).[3]
Im Jahre 1995 gründete O’Brien das Architekturbüro „robarchitects“, das später durch „robvisions“ ergänzt wurde. Das Studio „robvisions“ vereinte dabei O’Briens Kunst und Kulturprojekte. Seit 2009 wird das Architekturbüro unter dem Namen „Ruairí O’Brien. Architektur. Licht. Raumkunst.“ geführt. 2010 gründete er das Lichtplanungsunternehmen „archevolucio Ltd.“ (firmiert seit 2015 unter dem Namen "Ruairí O'Brien. Lichtdesign.") und 2014 die „Mobile School of Lighting Design“.[4] O’Brien ist gelegentlich auch freiberuflich als Cartoonist[5] und als Autor für den OECD Observer tätig.[6][7]
O’Brien lebt und arbeitet seit 1991 in Deutschland. Er wohnt mit seiner Familie in einem selbst entworfenen Niedrigenergiehaus im Dresdner Stadtteil Kaditz.
Als Inhaber einer Gastprofessur baute O’Brien 2001–2005 den internationalen Masterstudienganges Architectural Lighting Design an der Hochschule Wismar mit auf.
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Ruairí O’Brien war von 2011 bis 2013 Präsident der internationalen Erich Kästner Gesellschaft[9] und ist Vorstandsvorsitzender des Fördervereins für das Erich Kästner Museum in Dresden.
O’Brien entwarf das Konzept des kurzzeitig in Dresden gelegenen Plattenbaumuseums Betonzeitschiene, welches 2007, drei Jahre nach Eröffnung, wieder entfernt wurde. Weiterhin betätigte er sich als Mitglied der Arbeitsgruppe zur Entwicklung des Kulturleitbildes der Stadt Dresden und Begründer des Arbeitskreises für Kinder und Architektur in der Bauakademie of Northern Europe (2001–2005).
Sein Beitrag zum Wettbewerb für das Europäische Zentrum für Bildung und Kultur Zgorzelec/Görlitz - Meetingpoint Music Messiaen gewann 2009 zwar den 1. Preis, wurde aber „… wegen Nichterfüllung von Wettbewerbsbedingungen aus formalen Gründen ausgeschlossen …“ O’Brien klagte gegen den Meetingpoint Music Messiaen e.V. auf Zahlungsanspruch für seine nach dem Wettbewerb beauftragten erbrachten Entwurfsleistungen. 2013 fällte das Landgericht Görlitz ein Grundurteil zugunsten O’Briens.
Von 2013 bis 2017 war O’Brien Vorstandsmitglied der Architektenkammer Sachsen und Vorsitzender des Ausschusses Öffentlichkeitsarbeit der Architektenkammer Sachsen.
2014 war O’Brien Gründungsmitglied der Federation of International Lighting Designers (FILD)[10] und von 2014–2017 war er deren Vizepräsident.
Werke (Auswahl)
Architektur/Lichtplanung/Stadtplanung
Lichtkonzept Kunstbahnhof Flöha, „Lobende Erwähnung“ in der Kategorie Interior Architectural Illumination beim LIT Award 2025 (Lichtdesign: Ruairí O'Brien, Foto: Peter Fischer)„Soundless Music“ - Lichtkomposition - Aufführung zu Potsdam Unterwegs im Licht 2024, ausgezeichnet mit dem LIT Award 2025 in der Kategorie Event Lighting Installation (Lichtdesign / Lichtkomposition: Ruairí O'Brien) Decken-Lichtskulptur „Himmelslicht“ im Raum der Begegnung, St. Josef Kirche, Dresden (Lichtdesign: Ruairí O‘Brien) Museumsraum des Erich Kästner Museums nach dem Umbau 2021, (Architekt: Ruairí O’Brien, Foto: Das Erich Kästner Haus für Literatur)
Hologrammfassade Jena - Markt 16, (Architekt: Ruairí O'Brien)Lichtmast mit Tageslichtwirkung und indirekter Beleuchtung, Marktplatz Freiberg/Sachsen (Architekt / Lichtdesign: Ruairí O'Brien)
Stadt des Lichts – Erstellung eines Lichtkonzepts für die Stadt Lüdenscheid, Zuschlag im VGV Verhandlungsverfahren, Lüdenscheid, Deutschland (2025)[11]
Lichtkonzept Kunstbahnhof Flöha (2025), Lichtinstallation für die historische Eingangshalle des Bahnhofs Flöha, Flöha, Sachsen, Preisträger LIT Award 2025, Lobende Erwähnung in der Kategorie Interior Architectural Illumination[14]
“Soundless Music” Lichtkomposition für die Veranstaltung Potsdam „Unterwegs im Licht“, Städtisches Eventbeleuchtungskonzept die Potsdamer Mitte inklusive St. Nikolaikirche, Landtag Brandenburg, Filmmuseum, Landeshauptstadt Potsdam, Brandenburg, Deutschland (2020–2025), Preisträger LIT Award 2025, Sieger in der Kategorie Event Lighting Installation[15]
Lichtkonzept „Leuchttürme“ Alte Baumwolle Flöha, ehemalige Baumwollspinnerei E.I.Clauß (Foto), Anerkennungspreis beim Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen“ 2022, Flöha, Germany (2022)[19]
Lichtkonzept für die Innenstadt von Bad Vilbel, Bad Vilbel, Germany (2022–2023)[20]
Touristisches Leitsystem für Neustadt in Sachsen, Neustadt in Sachsen, Germany (2020 – 2022)[21]
Umbau/Sanierung, Beleuchtung und Inneneinrichtung Erich Kästner Haus für Literatur / Erich Kästner Museum, in der denkmalgeschützten Villa Augustin, Dresden, Deutschland (2020–2021)[22]
Gestaltfibel Müllerstraße, Gestaltungsleitfaden für das Lebendige Zentrum und Sanierungsgebiet Wedding-Müllerstraße, Bezirksamt Mitte von Berlin, Deutschland (2020)[23]
Lichtmasterplan Bahnhofstraße Lichtenrade, Berlin (2018)
Gestaltfibel Bahnhofstraße Lichtenrade, Berlin (2017)
"Museumslabor" - interaktiver Labor- und Experimentierraum, in dem die Teilnehmer Museumsgeschichte anlässlich des Jubiläums "450 Jahre Staatliche Kunstsammlungen Dresden" nachvollziehen konnten, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (2010)[29]
Licht- und Informationsskulptur „89“ (2009)[30] zum Lichtfest Leipzig 2009 anlässlich des 20. Jubiläums der Friedlichen Revolution[31] in Leipzig/Sachsen
„Himmelweit“ - Ausstellung zum 20. Jubiläum der Friedlichen Revolution in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden (2009)[32]
„Travelling micromuseum Exhibition“ - Wanderausstellung für das Erich Kästner Museum Dresden, die bisher nach Tokio/Japan (2005), Salzburg/Österreich (2006), London/UK (2007/2008), Omsk/Russland (2013) und Washington, D.C./USA (2014) reiste[33]
„Gartenpost - Fürst Pückler in England - England in Bad Muskau“ Sonderausstellung im Neuen Schloss des Fürst-Pückler-Parkes Bad Muskau/Sachsen (2005)[34][35]
Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, Stalag IV H, Zeithain/Sachsen (2003)[36]
Betonzeitschiene-micromuseum für Plattenbau, Stadtgeschichte und Stadtidentität in Dresden/Sachsen (2002–2005)[37]
„Der Virtuelle Mensch“ für das Deutsche Hygiene-Museum Dresden (Projekt zur EXPO 2000)[38]
Erich Kästner Museum - „mobiles interaktives micromuseum“, Villa Augustin am Albertplatz, Dresden/Sachsen (1999)
Lichtpoesieperformance zu TOCAME mit Günter Heinz (Musik) und Vanessa Vidal (Sprache), beim Festival für Improvisierte Musik, Deutsches Hygienemuseum Dresden, 2016, (Lichtkünstler: Ruairí O‘Brien, Foto: Peter Fischer)Lichtinstallation Garnisonkirche Dresden, Vernissage 21. Kunstfestival ORNÖ, 5. Dresdner Biennale, 2015 (Lichtkünstler: Ruairí O'Brien)Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain (Sachsen) - Begehbare Vitrine (Ausstellungsarchitektur / Foto: Ruairí O'Brien)Erich Kästner Museum - mobiles, interaktives micromuseum (Architekt: Ruairí O'Brien)
Lichtinstallation, Kapelle des Nordfriedhofs, Dresden (2016)[39]
Lichtpoesieperformance zu Texten von Juan Carlos Valle, mit Komponist und Musiker Günter Heinz, Sprecherin Vanessa Vidall, zum Festival für Improvisierte Musik, Ort: Deutsches Hygienemuseum Dresden (2016)[40]
Lichtinstallation in der Kapelle des Nordfriedhofs Dresden, Auftaktveranstaltung einer Reihe des Denk Mal Flort e.V., Dresden, 2016 (Lichtkünstler: Ruairí O‘Brien) Lichtinstallation Garnisonkirche Dresden, Vernissage 21. Kunstfestival ORNÖ, 5. Dresdner Biennale (2015)[41]
Lichtinstallation Garnisonkirche Dresden, für die ORNÖ Kunstbiennale Dresden, (2015)[42]
Lichtmasterplan Poetika auf der Luminale (2010/2012)[43] in Frankfurt am Main/Hessen
„Arcades Project“ Lichtpoesie-Performance als Hommage an Walter Benjamins Passagen-Werk zu Bardinale Flows mit dem Komponisten und Musiker Günter Heinz und dem Video- und Medienkünstler Konstantinos Antonios Goutos in der Blauen Fabrik in Dresden (2009)[44]
"8 windows 9 doors" - Lichtskulptur zum 20. Jubiläum der Friedlichen Revolution in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden (2009).
"microlightsculpture 09 - Feuer" – Lichtskulptur als Hommage an die Dichterin Elke Erb zu Bardinale flows in Dresden (2008)[45][46]
„Himmelsfenster“ - lichtpoetische Skulptur für Lucas Cranach in Kronach/Bayern (2008)[47]
„Tag + Nacht“ Lichtpoesie-Performance als Hommage an Samuel Beckett zur Bardinale mit Light and Word als Aufführung im öffentlichen Raum in Dresden (2006)[48]
"Städte am Meer" Lichtpoesie-Performance zur Bardinale im Staatsschauspiel / Kleines Haus Dresden mit Ronald Lippok (Klang) und Thomas Kunst (Text), Dresden (2005)[49]
„Interaktiv Raum 3+4“ – Architektur-Theater-Tanz-Projekt im Projekttheater Dresden (1998)[57]
Ausstellungen
2026 – LIGHT II, Ausstellung in Downtown Cairo, Galerie: Access Art Space
2026 – Light sculptures aus der Reihe von 2024–2025, Bayt al Soinnari, Islamic Cairo
2025 – LICHT, Ausstellung vom 11. Januar bis 2. Februar 2025 in Downtown Cairo, Galerie: Access Art Space
2023 – Gruppenausstellung im Nationalmuseum für ägyptische Zivilisation in Kairo, präsentiert vom ägyptischen Premierminister zum 50. Jahrestag der Beziehungen zwischen Ägypten und Oman
2023 – Internationaler Künstlerworkshop zur Ehrung des omanischen Nationalfeiertags und des 50. Jahrestags der omanisch-ägyptischen Beziehungen in der omanischen Botschaft in Kairo
1997 - Die Süße des Fremden, Malerei, Kunsthalle Dresden und Literaturwerkstatt Berlin,
1987 - Pen and ink drawings, Royal Academy of Arts, Summer Exhibition, London
Auszeichnungen
2009 - architektourpreis 2009 (Anerkennung) für die Hologrammfassade Stadtspeicher in Jena,[59]
2002 - Museumspreis des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung für das Erich Kästner Museum[60]
Literatur
R. O’Brien (2018): Sprechen wir über gute Straßenbeleuchtung! In: F. Bodenhaupt, F. Lindemuth (Ed.). Technisches Handbuch Straßen- und Außenbeleuchtung, Berlin, EW Medien und Kongresse GmbH.
R. O'Brien (2016): High Quality Lighting Designs with SSL - Practical examples and the new role of lighting designers, Conference publication LED Lighting Technologies – Smart Technologies for Lighting Innovations, 94–105, Dornbirn, Luger Research e.U. Institute for Innovation and Technology.
I. Convery, G. Corsane & P. Davis (Eds.): Displaced Heritage. Responses to Disaster, Trauma, and Loss. The Boydell Press, Woodbridge 2016, ISBN 978-1-84383-963-7.
R. O’Brien (2009): „Holistische“ Botschaft - Die Hologrammfassade des Stadtspeichers Jena, In: Neues Museum, 08/4-Feb2009, Museumsbund Österreich (Ed.).
R. Edmondson, H. Rau (Hrsg.): Environmental Argument and Cultural Difference: Locations, Fractures and Deliberations. Peter Lang, Bern 2008, ISBN 978-3-03911-062-9.
A. Mead: Seeing the Light. Memory matters. Ruairí O’Brien’s museums. In: The Architect’s Journal. London, 17. Juli 2003.
I. Mazzoni (2002): Kleine Welten, In: Deutsche Bauzeitung, 11/2002, Stuttgart, Deutsche Verlagsanstalt.
A. Mead: Dresden’s outdoor museum fusion. In: The Architect’s Journal. London, 30. Juli 2004.
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R. Edmondson, H. Rau (Hrsg.): Environmental Argument and Cultural Difference: Locations, Fractures and Deliberations. Peter Lang, Bern 2008, S. 268–270.