Wikiwand AI

Rubikon (2022)

Film von Magdalena Lauritsch (2022) From Wikipedia, the free encyclopedia

Rubikon ist ein Science-Fiction- und Weltraumfilm von Magdalena Lauritsch, der am 16. September 2022 in die österreichischen Kinos kam.

TitelRubikon
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2022
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Rubikon
Produktionsland Österreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2022
Länge 110 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Magdalena Lauritsch
Drehbuch Magdalena Lauritsch,
Jessica Lind
Produktion Loredana Rehekampff,
Klaus Graf,
Andreas Schmied
Musik Wolf-Maximilian Liebich,
Daniel Helmer
Kamera Xiaosu Han,
Andreas Thalhammer
Schnitt Anna Heuss,
Christoph Loidl
Besetzung
→ Synchronisation →
Schließen

Handlung

Die Soldatin Hannah Wagner und die Wissenschaftler Gavin Abbott und Dimitri Krylow sind im Jahr 2056 an Bord der Raumstation Rubikon und forschen an einem Algenprojekt, das die Menschheit dauerhaft mit Sauerstoff und Nahrung versorgen soll. Doch plötzlich verschwindet die Erde unter ihnen in einem braunen, mysteriösen Nebel und der Kontakt bricht ab. Sie stehen nun vor der Frage, ob sie in der autarken Raumstation bleiben oder zur Erde zurückkehren sollen, um herauszufinden, was geschehen ist.[3]

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Wiener Blautöne Musikverlags GmbH. Dialogregie führten Dieter Witting und Detlev Eckstein.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Danilo KrylowKonstantin FrolovKonstantin Frolov
Dimitri KrylowMark IvanirJuergen Maurer
Gavin AbbottGeorge BlagdenManuel Witting
Hannah WagnerJulia Franz RichterJulia Franz Richter
Little KnopfJonas GerzabekXaver Burgstaller
Philipp JensonNicholas MonuPeter Scholz
Tracy SatoDaniela KongDaniela Kong
EstherStephanie CannonDörte Lyssewski
NibraPia Strauss
Schließen

Produktion

Regie führte Magdalena Lauritsch, die gemeinsam mit Jessica Lind auch das Drehbuch schrieb.

Der Film erhielt Produktionsförderungen in Höhe von 700.000 Euro vom Filmfonds Wien und von 655.000 Euro vom ORF Film-/Fernsehabkommen. Weitere Fördermittel kamen vom Österreichischen Filminstitut, von FISA Filmstandort Austria und von Cine Carinthia, der Filmförderung des Landes Kärnten.[5]

Produziert wurde der Film von Loredana Rehekampff und Andreas Schmied (Samsara Filmproduktion) und Klaus Graf (Graf Film).[6]

Die Aufnahmen entstanden von Anfang November bis Mitte Dezember 2020 an 29 Drehtagen in Wien in einem Filmstudio in der Haidequerstraße.[7] Als Kameramänner fungierten Xiaosu Han und Andreas Thalhammer.

Die Filmmusik komponierten Wolf-Maximilian Liebich und Daniel Helmer. Das Soundtrack-Album mit insgesamt 24 Musikstücken wurde Anfang Oktober 2022 als Download veröffentlicht.[8]

Die Visuellen Effekte VFX wurden vom Animationsstudio arx anima produziert.

Veröffentlichung

Ein erster Trailer wurde im Juli 2021 vorgestellt.[9] Gleichzeitig wurde das Projekt von Cannes Frontières eingeladen.[10] Am 1. Juli 2022 sollte der Film in ausgewählte US-Kinos kommen und am gleichen Tag als Video-on-Demand veröffentlicht werden.[11] Anfang Juli 2022 wurde der Film beim Internationalen Filmfestival Karlovy Vary gezeigt.[12] Am 23. August 2022 eröffnete der Film das Filmfestival Kitzbühel.[13] Der Kinostart in Österreich erfolgte am 16. September 2022.[14] Ebenfalls im September 2022 wurde er beim Zurich Film Festival gezeigt[15] und im Oktober 2022 beim Sitges Film Festival.[16] Ende Oktober 2022 wurde er auch bei den Hofer Filmtagen vorgestellt.[17] Im ORF wurde der Film am 18. Juli 2024 erstmals ausgestrahlt.[18][19]

Rezeption

Matthias Greuling lobte in der Wiener Zeitung die Bilder der Kameramänner Xiaosu Han und Andreas Thalhammer, die visuelle Umsetzung und die Ausstattung des Raumschiffs. Allerdings würde in Rubikon praktisch keinerlei Spannung aufgebaut.[20]

Ähnlich urteilte Susanne Gottlieb in der Kleinen Zeitung, über die zwei Stunden Laufzeit passiere einfach zu wenig. Hervorragend gelungen seien hingegen die Special Effects und das Production Design von Johannes Mücke, der zuvor mit Roland Emmerich gearbeitet hatte.[21]

Dominik Kamalzadeh dagegen befand auf DerStandard.at, dass die Suspense ohne große Verwicklungen aufrecht bleibe, da sich die Gruppensituation ständig neu justiert. Man müsse sich nur auf das gedrosselte Tempo des Films einlassen. Allerdings wirke nicht jede Wendung plausibel durchdacht, manchmal seien die Figuren nach einschneidenden Erfahrungen allzu schnell wiederhergestellt. Den dramatischen Überbau behalte Lauritsch aber mit originellen Setzungen bis zum Schluss gut im Griff.[22]

heftfilme.com urteilte, dass der Film nicht in allen Aspekten überzeuge, aber zum Nachdenken anrege und wichtige Fragen über unsere Zukunft und die Rolle der Moral in extremen Situationen stelle.[23]

Auszeichnungen

Brussels International Fantastic Film Festival 2022

  • Nominierung im Europäischen Wettbewerb[24]

Filmfestival Kitzbühel 2022

Österreichischer Filmpreis 2023

Viennale 2022

Zurich Film Festival 2022

  • Nominierung im Fokus Wettbewerb[26]

Belege

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks