Rubin Lacey
US-amerikanischer Bluesmusiker
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Rubin „Rube“ Lacey oder Lacy (* 2. Januar 1901[1][2][3] in Pelahatchie, Mississippi, USA[4]; † 14. November 1969 in Corcoran, Kalifornien, USA[5]) war ein US-amerikanischer Delta-Blues-Musiker (Gitarre, Gesang) und Songwriter.

Lacey wurde in Pelahatchie (Mississippi) geboren und lernte als Teenager von dem älteren Musiker George Hendrix Gitarre und Mandoline spielen. Nach einigen Reisen innerhalb der Staaten, bei denen er unter anderem Jimmie Rodgers kennenlernte, arbeitete er in der Gegend um Jackson im Mississippi-Delta und wurde einer der bekanntesten und einflussreichsten Bluesmusiker des Bundesstaates;[2][4] man nannte ihn „the Blues King“.[3][6] Lacy musizierte unter anderem mit Ishman Bracey, Tommy Johnson, Papa Charlie McCoy, Walter Vinson, Charley Patton und Blind Lemon Jefferson. Sein Bottleneck-Stil inspirierte Son House, Tommy McClennan und David Honeyboy Edwards.[2][6] 1927 nahm er vier Songs für Columbia Records in Memphis (Tennessee) auf, die jedoch nie veröffentlicht wurden.[5]
1928 nahm Lacey für Paramount Records die beiden Lieder Mississippi Jail House Groan und Ham Hound Crave auf, die sein musikalisches Vermächtnis bilden.[5] Vier Jahre später wurde er nach einem schweren Unfall Prediger.[3][4] Der Bluesforscher David Evans fand ihn 1966 in Lancaster (Kalifornien) und nahm ihn mit seiner Gemeinde auf.[6] Rubin Lacey starb am 14. November 1969 im Alter von 68 Jahren in Corcoran (Kalifornien).[2]
Im Zuge des Blues Revival erschienen die beiden erhaltenen Songs Laceys ab Mitte der 1960er Jahre in verschiedenen Kompilationen.[5] 2009 wurde in Pelahatchie ein Blues Trail Marker zur Erinnerung an Rube Lacey errichtet.[2][3][5]
Weblinks
- Rubin Lacey bei AllMusic (englisch)
- Rubin Lacey bei Discogs
- Stefan Wirz: Illustrated Rube Lacey discography. Wirz.de
- https://msbluestrail.org/blues-trail-markers/rubin-lacy
- Rube Lacy – Mississippi Jail House Groan (1928) Blues auf YouTube