Rudi Gaul
deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
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Rudi Gaul (* 1982[1] in München[2]) ist ein deutscher Film- und Theaterregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.
Leben
Rudi Gaul absolvierte von 2003 bis 2009 ein Studium in Theaterwissenschaften, Germanistik und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und war Stipendiat der Studienstiftung.[3][4] Im Jahre 2006 gründete er das Filmproduktionsunternehmen Schattengewächs. Sein erster Spielfilm Das Zimmer im Spiegel wurde für den Max Ophüls-Preis nominiert und beim Fünf Seen Filmfestival als bester Nachwuchsfilm ausgezeichnet. Von 2009 bis 2010 war Gaul VGF-Stipendiat des Bayerischen Filmzentrums München. Für seinen Dokumentarfilm Wader Wecker Vater Land wurde er 2011 für den Deutschen Regiepreis Metropolis nominiert[5][4] und mit dem Publikumspreis am Münchner Filmfest als beliebtester Film ausgezeichnet.[6]
Im Jahr 2015 inszenierte Gaul am Theater Freiburg mit Verdis Il Trovatore seine erste Oper. 2017 war er erstmals zu Gast am Theater Baden-Baden mit seiner Inszenierung Geächtet von Ayad Akhtar. In der Theatersaison 2017/2018 inszenierte er Yasmina Rezas Komödie Bella Figura, die in der Spielzeit 2018/2019 wiederaufgenommen wurde.[5]
Gaul ist Mitglied im Bundesverband Regie (BVR).[7]
Filmografie (Auswahl)
- 2009: Das Zimmer im Spiegel (Drehbuch und Regie)
- 2011: Wader Wecker Vater Land (Drehbuch und Regie)
- 2014: Das Hotelzimmer (Drehbuch und Regie)
- 2018: Safari – Match Me If You Can (Drehbuch und Regie)
- 2019: Frau Mutter Tier (Drehbuch)
- 2021: Tatort: Videobeweis
- 2023: Tatort: Königinnen
- 2023: Tatort: Vergebung
- 2024: Tatort: Ad Acta
- 2024: Tatort: Borowski und das ewige Meer
- 2025: Tatort: Verblendung
- 2025: Tatort: Das jüngste Geißlein
Weblinks
- Rudi Gaul bei IMDb
- Rudi Gaul bei Crew United
- Rudi Gaul bei filmportal.de