Rudi Richter (Politiker)
deutscher Politiker (CSU), MdL
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Rudi Albert Richter (* 16. September 1927 in Fürth; † 30. Oktober 2011 ebenda) war ein deutscher Wirtschaftsberater und Politiker (CSU).
Rudi Richter besuchte die Volksschule und die Oberschule in Fürth in Bayern. Zum 20. April 1944 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 9.740.777).[1][2] 1944 trat er in den Arbeitsdienst ein und war bis 1945 als Reserve-Offizier-Bewerber im Einsatz. Er wurde im Zweiten Weltkrieg verwundet und kam in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg machte er 1947 sein Abitur und studierte Volkswirtschaft und Publizistik an der Universität Erlangen. 1953 schloss er sein Studium als Diplom-Volkswirt ab und 1957 wurde er mit einer Dissertation über Die Entwicklung der Wirtschaftswerbung und ihre volkswirtschaftliche Bedeutung im Rahmen der sozialen Marktwirtschaft zum Dr. rer. pol. promoviert.
Richter war bis 1965 in leitenden Positionen in der Industrie in München und Nürnberg tätig und danach selbstständiger Wirtschaftsberater für spezielles Marketing und Werbung.
Er war ab 1972 Stadtrat in Fürth und dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU. Ferner war er ab 1973 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Fürth-Stadt, ab 1974 Mitglied des Mittelfränkischen Bezirkstages und saß im Vorstand des CSU-Bezirksverbandes Nürnberg-Fürth. Von 1978 bis 1990 war er Mitglied des Bayerischen Landtags.
Rudi Richter war verheiratet und hatte zwei Kinder.
Literatur
- Richter, Rudi. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1004.
Weblinks
Rudi Richter (Politiker) in der Parlamentsdatenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte in der Bavariathek.