Wikiwand AI

Rudolf Friedrichs (Architekt)

deutscher Architekt, Kommunalpolitiker und Senator From Wikipedia, the free encyclopedia

Rudolf Friedrichs (* 1860 in Oldenburg, Großherzogtum Oldenburg[1]; † 1924)[2] war ein deutscher Architekt, Kommunalpolitiker und Senator.[1]

Leben

Friedrichs lebte und arbeitete in Hannover, ab 1903 gehörte er dort dem Bürgervorsteherkollegium an und wurde später dessen Vize-Wortführer. Zwischen 1905 und 1908 arbeitete er in Gemeinschaft mit dem Architekten Rudolf Schröder.[3] Ab 1910 wirkte Friedrichs als unbesoldeter Senator in Hannover.[4]

Friedrichs galt als Spezialist für Kaufhaus- und Warenhausbauten[5], er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA)[3] und plante auch Bauvorhaben in Herford[2] und Halberstadt.[5]

Bauten und Entwürfe

Georg-von-Cölln-Haus in Hannover
  • um 1900: Entwurf für eine Badehalle in Hannover (erwähnt in den Bauakten für das Goseriedebad; allerdings wurden bisher weder Beschreibung noch ein Bauplan aufgefunden)[1]
  • 1901: Warenhaus Willy Cohn in Halberstadt, Schmiedestraße[5]
  • 1908–1910: Wohn- und Geschäftshaus für die Werkzeugmaschinen- und Eisenwaren-Großhandlung Haedge & Richter in Hannover, Lange Laube 30[6]
  • 1911–1913: Georg-von-Cölln-Haus in Hannover, Am Markte 8 (in Stahlskelettbauweise; unter Denkmalschutz)[7][8]
  • 1914: Gebäude für Rocholl & Heise in Hannover, Georgstraße 24 (heutige Hausnummer)[7]
Commons: Rudolf Friedrichs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks