Rudolf Kapp

Werksdirektor des Dieselmotorenwerks, Rostock (1949-1960); Professor für Technologie und für Technologie der metallverarbeitenden Industrie an der Universität Rostock (1960-1972) From Wikipedia, the free encyclopedia

Rudolf Leonhard Kapp (* 21. November 1906 in Pirmasens; † 7. September 1988 in Rostock) war ein deutscher Ingenieurwissenschaftler. Er war Professor für Technologie, Fertigungsvorbereitung und Technologie der metallverarbeitenden Industrie an der Universität Rostock.[1]

Biografie

Rudolf Kapp war Sohn des Steueramtmanns Georg Kapp (1866–1941) und der Christine Kapp (1869–1946), geb. Schwindt. Nach dem Abitur in Nürnberg (1923) absolvierte er dort ein zweijähriges Praktikum in Maschinenbau, dem sich von 1925 bis 1928 ein Studium der Ingenieurwissenschaften am staatlichen Ohm-Polytechnikum ebenfalls in Nürnberg anschloss. 1928 legte er das Ingenieurexamen ab.

Er arbeitete dann als Konstrukteur im Siemens-Schuckert-Werk Nürnberg (1928) und als Konstrukteur in den Junkers-Flugzeugwerken in Dessau (1929–1932). Von 1932 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges machte er als Konstrukteur, Betriebsleiter, Prokurist und stellvertretender technischer Direktor Karriere bei den Heinkel-Flugzeugwerken in Rostock.

1945 trat er der SED bei und war von 1945 bis 1946 Konstruktionsleiter der Rostocker Industriewerke, dann Abteilungsleiter des technischen Büros der Windkraftwerke Warnemünde, technischer Leiter der Windkraftwerke und Maschinenbau Rostock und schließlich von 1949 bis 1960 Werksdirektor des Dieselmotorenwerks in Rostock. 1957 promovierte er zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften. Von 1960 bis 1972 lehrte er als Professor an der Universität Rostock.

Publikationen

  • Die Rolle des deutschen Eisengroßhandels im Rahmen der deutschen Eisenwirtschaft, Gießen, 1931
  • Der Einfluss der Technisierung und Mechanisierung auf die Rentabilität des Motorenbaus, Rostock 1956
  • Der Einfluss der Mechanisierung auf die Rentabilität des Maschinenbaus, Berlin, Verlag Die Wirtschaft, 1958

Quellen

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